AutoMOBIL in Tübingen
: Was die Auto-Messe der SÜDWEST PRESSE Neckar-Alb am Sonntag bietet

Zahlreiche Autohäuser präsentieren an diesem Wochenende auf der AutoMOBIL ihre aktuellen Modelle. Am Sonntag gibt es für die Besucherinnen und Besucher unter anderem Musik und Autogramme. So war der erste Ausstellungstag.
Von
Tim Jonas Schumacher
Tübingen
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Rund um Sparkassen Carré und Landratsamt präsentieren zahlreiche Autohäuser aus der Region ihre aktuellen Modelle.

Rund um Sparkassen Carré und Landratsamt präsentieren zahlreiche Autohäuser aus der Region ihre aktuellen Modelle.

Jürgen Biniasch
  • AutoMOBIL-Messe in Tübingen zeigt aktuelle Modelle von Benzinern bis Elektroautos.
  • Besucher erwartet Programm mit Musik, Autogrammstunden und Fahrsimulatoren.
  • Oldtimer wie ein 95-jähriger MG Midget treffen auf moderne E-Modelle wie den Nissan Leaf.
  • Knapp 20 Autohäuser präsentieren Fahrzeuge rund ums Sparkassen-Carré und Landratsamt.
  • Messe am Sonntag von 11 bis 17 Uhr, Eintritt frei, Musik von 11.30 bis 14.30 Uhr.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Aus großen Boxen schallt Musik über den Platz rund ums Sparkassen Carré in Tübingen. Die Hüpfburg ist schon aufgeblasen und zahlreiche Aussteller bereiten sich auf die Besucher vor. Kurz vor elf Uhr am Samstagvormittag steht Erich Klett mit seinen Kollegen am Stand der Kreisverkehrswacht Tübingen und trifft letzte Vorbereitungen. Der Anhänger mit dem Fahrsimulator ist aufgebaut: Hier werden später einige Unfälle passieren. Nebenan können sich Interessierte einem Seh- und einem Reaktionstest unterziehen. Wer ein Gefühl dafür bekommen möchte, wie Menschen mit 1,3 Promille bei Dämmerung die Umgebung wahrnehmen, bekommt von Klett eine entsprechende Brille überreicht. „Wir wollen mehr Verkehrssicherheit produzieren“, erklärt er die Idee. Die Simulatoren sollen dazu beitragen.

Ein paar Meter weiter sind die Autos dann echt. Benziner, Hybridfahrzeuge und vollelektrische Autos: Das Sortiment der Aussteller ist groß bei der autoMOBIL-Messe der SÜDWEST PRESSE Neckar-Alb. Kurz nach Eröffnung noch wenige, später dann immer mehr Besucher laufen an den verschiedenen Modellen vorbei, öffnen die Türen, setzen sich rein. „Wenn sie eine Probefahrt machen wollen, dann können wir nächste Woche einen Termin ausmachen“, sagt Ralf Lindenschmid vom Tübinger Autohaus Lindenschmid. Der Händler hat schon öfter auf der Messe ausgestellt, dieses Mal hat er unter anderem den neuen Opel Frontera dabei.

Mindestens zwei Nummern größer ist der Mercedes eActros 600, den Stefan Scherer vom Autohaus Karl Müller ausstellt. Der rein elektrisch betriebene LKW habe eine Reichweite von 500 Kilometern bei voller Belastung, erklärt Scherer, der Besucher unter Aufsicht gerne probesitzen lässt. Hier auf der Messe gehe es in erster Linie darum, die Kunden zu informieren, sagt Scherer. „Am Ende vom Tag geht es immer um den Kauf.“ Dafür hat er neben kleineren Mercedes-Fahrzeugen auch ein neues Smart-Modell dabei.

Parksensoren und Tempomat

Ebenfalls kleiner ist der Toyota Aygo X, den das Automobil Handels Zentrum Reutlingen ausstellt. „Ist für die Stadt perfekt“, sagt Mitarbeiter Gurpal Singh und erklärt, mit Rücklichtkamera, Parksensoren und Tempomat verfüge der Wagen über eine relativ hohe Ausstattung. Singh zufolge geht es bei der Messe darum, Präsenz bei den Kunden zu zeigen. „Wir sind ja eigentlich der größte Autohersteller der Welt. Wir wollen aber den Leuten zeigen, dass wir hier sind.“

Doch nicht nur Autohäuser sind zur Messe gekommen, auch die Handball-Abteilung der TuS Metzingen ist mit dabei – mit dem Kettcar, das sonst den Spielball zum Anstoß bringt. Zudem steht für den Samstag eine Autogrammstunde auf dem Programm, am Sonntag erfüllen mit Sabrina Tröster, Marie Weiss und Ida Petzolt von 12.30 Uhr bis 15.30 Uhr drei Spielerinnen Autogrammwünsche.

Hartmut Röser ist aus Bad Urach zur autoMOBIL gekommen, er ist auf der Suche nach einem Kleinwagen. „Da bin ich jetzt eigentlich nur bei einem fündig geworden“, sagt Röser, dem ein Fiat-Modell gefällt. „Im Internet musst du immer gleich deine ganzen Daten eingeben“, sagt Röser, ehe er mit Blick auf die Messe ergänzt: „Da hat man ein zwangloses, unverbindliches Gespräch. Für meine Kaufentscheidung war das auf jeden Fall hilfreich.“

Nicht alle Besucher denken schon an einen Kauf. Wieslaw Socha geht regelmäßig auf Messen, er interessiert sich für die neuesten Entwicklungen der Fahrzeuge, Preise und Technik. „Man sieht im Internet alles in der Werbung und das wollte ich dann live sehen“, sagt Socha. Ein paar Meter weiter betrachtet ein kleiner Junge die große Drehleiter der Tübinger Feuerwehr.

Oldtimer sind eine Augenweide

Dass Autos nicht nur für Erwachsene mit Führerschein interessant sind, ist Tim Schneider anzumerken, der mit seinen Eltern und seinem großen Bruder zur Messe gekommen ist. „Die Teslas finde ich ganz schön“, sagt er nach dem Probesitzen. Besonders gefallen ihm die großen Displays. Die elektrischen Türen, sagt Tim Schneider, „finde ich auch voll cool“.

Elektrische Türen: Die sucht man beim 95-Jahre alten MG Midget vergeblich. Der Oldtimer aus dem Boxenstop Museum in Tübingen glänzt auf dem Messegelände neben einem Mercedes 500 aus dem Jahr 1983 – „eine Augenweide“, wie ein Besucher anmerkt. Ein Schild informiert über Geschichte und Besonderheiten des MG, bei dem das Gaspedal zwischen Kupplung und Bremse angebracht ist.

Scharfer Kontrast zum Oldtimer-MG: Der Nissan Leaf in der dritten Generation, den es neben Modellen von VW, Suzuki und weiteren Herstellern zu sehen gibt. Laut Emre Haslama und Fabian Muratore vom Autohaus Wurst, ist der Wagen extra für die Messe aus Wesseling, südlich von Köln, hergebracht worden. Erworben werden kann das Elektroauto erst ab 2026.

Am Sonntag von 11 Uhr an geöffnet

Die „autoMOBIL“ der SÜDWEST PRESSE Neckar-Alb ist am Sonntag, 28. September, von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Auf dem Gelände rund um das Sparkassen-Carré und das Landratsamt Tübingen präsentieren knapp 20 Autohäuser ihre Fahrzeuge. Von 11.30 bis 14.30 spielt der Musikverein Derendingen. Der Eintritt ist frei.