Auszeichnung für Tübinger Kinos: „Wir investieren, weil wir an die Zukunft des Kinos glauben“

Der Loungebereich im neuen Foyer des Kino Museum.
Ulrich Metz- Tübinger Kinos Museum und Blaue Brücke erhalten den ICTA-Award 2025.
- Preis für Innovation, exzellente Präsentation und kulturelles Engagement.
- Modernisierung 2023: Neue Technik, gemütliche Sitze, verbesserte Akustik.
- Größter Saal für Live-Events, Photovoltaikanlage geplant.
- Betreiber: „Wir glauben an die Zukunft des Kinos.“
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Tübinger Kinos Museum und Blaue Brücke gewinnen den ICTA Presentation Excellence Award 2025. Darüber informiert die ICTA, weltweiter Verband der Kinozulieferer, in einer Pressemitteilung. Den Award verleiht der Verband an Kinobetreiber, die sich durch besondere Innovationskraft, exzellente Präsentationsstandards und kulturelles Engagement hervorheben. Die Preisverleihung ist am 14. Mai in Baden-Baden.
Die Betreiber, Carsten Schuffert und Robert Weihing, haben die beiden Kinos Ende 2023 übernommen und modernisierten sie umfassend. Mehrere Kinosäle erhielten eine neue Ausstattung, bequeme Sitze, moderne Projektions- und Veranstaltungstechnik und optimierte Akustik. Im Kino Museum, einem Gebäude aus dem Jahr 1888, entstand ein Bar- und Loungebereich mit Weindispenser. Der größte Saal, Almodóvar, ermöglicht mit seiner 120 Quadratmeter großen Theaterbühne hinter der verfahrbaren Leinwand Live-Programm außerhalb von Kinovorführungen.
Charme des Hauses bewahrt
Die Blaue Brücke wurde technisch und energetisch saniert, wobei der Charme des 1958 eröffneten Hauses bewahrt blieb. Die drei Säle tragen heute die Namen Tarantino, Spielberg und Kubrick. Aktuell wird eine rund 600 Quadratmeter große Photovoltaikanlage auf dem Kinodach geplant, die das Kino weitgehend autark machen soll. Im Juni wird die Ausstattung mit Dolby Atmos das Sanierungskonzept abschließen.
In der Pressemitteilung beschreibt die ICTA (International Cinema Technology Association) das Engagement der beiden Betreiber als beispielgebend für die Kinobranche. „Robert Weihing und Carsten Schuffert haben nicht nur die Tübinger Kinos gerettet, sondern sie zu kulturellen Treffpunkten mit hoher Aufenthaltsqualität und herausragender Präsentationstechnik weiterentwickelt.“
„Wir investieren, weil wir an die Zukunft des Kinos glauben“, sagt Carsten Schuffert, Gründer und Geschäftsführer von Bewegte Bilder und Mitinhaber der Tübinger Kinos: „Unsere Häuser sind mehr als Orte für Filme – sie sind Treffpunkte für Begegnung, Kultur und Diskussionen.“

