Außergewöhnlicher Gottesdienst in Tübingen-Hirschau: „Griechischer Wein“ – Schlager und Popsongs in der Kirche

Am Sonntag, 8. November gibt es in der Kirche St. Ägidius in Tübingen-Hirschau einen Schlagergottesdienst.
St. Ägidius- In St. Ägidius in Tübingen-Hirschau findet am Sonntag, 8. November, ein Schlagergottesdienst statt.
- Initiatorin ist Doris Lorenz, inspiriert von einem ähnlichen Gottesdienst in Österreich.
- Ihr Mann ist Alleinunterhalter und liefert das Repertoire – Schlager treffen auf Kirche.
- Ziel ist eine Kirche mitten im Leben: Musik zu Liebe, Hoffnung, Trost und Neubeginn.
- Beispiel „Marmor, Stein und Eisen bricht“: betont Liebe, Zusammenhalt und Vertrauen auf Gottes Liebe.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Die Idee, einen Schlagergottesdienst zu feiern, kam von Doris Lorenz. Ein Gemeindemitglied hatte von einem Schlagergottesdienst in Österreich gehört und sie darauf angesprochen. Doris Lorenz war sofort begeistert – auch, weil ihr Mann als Alleinunterhalter bei vielen Festlichkeiten unterwegs ist und über ein großes Repertoire an Schlagern verfügt. „Da dachte ich: Warum sollten wir diese Musik nicht auch in die Kirche bringen?“
Fröhlich und beschwingt in der Kirche
Und so ist in der katholischen Pfarrkirche St. Ägidius in Hirschau an diesem Sonntag (8. November) ein Schlagergottesdienst. Aber Schlager und Kirche – wie passt das zusammen? „Mir ist wichtig, dass Kirche mitten im Leben stattfindet. Wir wollen die Menschen dort abholen, wo sie in ihrem Alltag stehen. Was beschäftigt sie, was bewegt sie, worüber freuen sie sich und was ihnen Sorgen macht. Das Leben ist schließlich ernst genug. Da darf es in der Kirche auch einmal fröhlich und beschwingt zugehen“, sagt Lorenz, die im Leitungsteam von St. Ägidius ist.
Schlager würden viele Menschen ein Leben lang begleiten, Erinnerungen wecken, gute Laune machen und Generationen verbinden. „Oft kennen Jung und Alt dieselben Melodien. Und wenn man genauer auf die Texte schaut, entdeckt man häufig mehr, als man zunächst vermutet. Es geht um Liebe, Hoffnung, Sehnsucht, Trauer, Abschied, Trost und Neubeginn – also um Themen, die uns alle betreffen.“
So lasse sich Musik prima mit dem biblischen Gedanken verbinden. Die Bibel erzähle schließlich auch vom Leben in all seinen Facetten. Von Menschen, die glücklich sind, die zweifeln, die leiden, die hoffen und immer wieder neue Wege suchen. „Sie vermittelt uns die Gewissheit, dass wir mit unseren Sorgen und Freuden nicht allein sind und dass Hoffnung auch in schwierigen Zeiten möglich bleibt.“
Auch ein Beispiel hat Doris Lorenz parat: „Marmor, Stein und Eisen bricht“. „Das bekannte Lied erinnert uns daran, wie wichtig Liebe und Zusammenhalt sind. Vieles im Leben ist vergänglich, doch die Liebe zwischen Menschen kann uns tragen und stärken. Und auch die Liebe Gottes zu uns ist eine Kraft, auf die wir vertrauen dürfen.“
Schlagergottesdienst in St. Ägidius
Der Gottesdienst beginnt am Sonntag, 8. Novermber, um 10 Uhr.
