Attraktion: Über 150000 Besucher erwartet

Schwäbisches Tagblatt
.Über 150000 Besucher werden von heute bis Sonntag in der Tübinger Altstadt erwartet. Am heutigen Mittwoch wird um 13 Uhr auf dem Marktplatz der 24. Umbrisch-Provenzalische Markt (UPM) eröffnet, der gemeinsam vom Tübinger Handel- und Gewerbeverein (HGV) sowie der Stadt veranstaltet wird. Die Erste Bürgermeisterin Christine Arbogast wird den UPM offiziell einläuten dürfen; allerdings nicht als Abschiedsgeschenk, sondern weil Oberbürgermeister Boris Palmer beim Klimagipfel in San Francisco weilt. Dort wird er die Kampagne „Tübingen macht blau“ vorstellen.
„Auf dem größten mediterranen Markt nördlich der Alpen“, wie es auf der Homepage heißt, stellen Händler aus den Tübinger Partnerstädten Aix-en-Provence und Perugia gleichzeitig ihre Produkte vor. Viele waren von Beginn an dabei und wurden gestern Abend bei einer feierlichen Zeremonie bereits begrüßt. Der Markt dauert bis kommenden Sonntag an. Er hat in der Regel von 10 bis 22 Uhr geöffnet, die Gastronomie bis 1 Uhr. Am Sonntag ist der Markt von 11 bis 19 Uhr. Am Samstag steigt zudem das große Kinderfest im Pfleghof (10 bis 16 Uhr).
Am Sonntag ist jede Menge geboten. Von 13 bis 18 Uhr haben die Läden in der Stadt geöffnet, ab 9.30 Uhr beginnt der Erbelauf, für den sich bereits 2700 Teilnehmer/innen angemeldet haben. Bereits zum 25. Mal wird der Wetz durch die Stadt ausgetragen. Die Favoriten starten im Hauptlauf über 10 Kilometer um 12.30 Uhr an der Mensa Wilhelmstraße.
Zur Anreise
Am Samstag und Sonntag verkehrt ein kostenloser Bus-Shuttle vom Tübinger Festplatz (Paul-Horn-Arena) zum Busbahnhof. Die Busse fahren zwischen 10 und 1 Uhr (Samstag) sowie 11 und 19 Uhr (Sonntag) im Zehn-Minuten-Takt. Das Parken ist gratis. Am Samstag ist der Tübus umsonst, allerdings wird die Haltestelle Nonnenhaus aktuell nicht bedient. Die Stadtwerke bieten ein Sondertagesticket bis Sonntag für 7,40 Euro an, mit dem bis zu 5 Personen im Stadtgebiet fahren können. Wer mit dem Auto kommt, sollte das Parkleitsystem oder die „Park-and-ride“-Schilder beachten.