Anlagenpark Tübingen
: Spielgeräte zum Ausleihen per App

Beim Parkhäuschen und neben dem Bewegungsfeld stehen Sportboxen. In ihnen sind Bälle, Rackets, Schwedenschach und anderes verstaut. Die Ausleihe funktioniert digital.
Von
Sabine Lohr
Tübingen
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Sportbox Anlagenpark

In der Sportbox auf dem Bewegungsfeld im Anlagenpark sind Spielgeräte wie Bälle, Schläger, Frisbees oder Springseile.

Carolin Albers
  • Tübingen stellt Sportboxen mit Spiel- und Sportgeräten im Anlagenpark bereit.
  • Ausleihe per App „Pick and Play Box“: Registrierung, 90 Minuten für 2,50 Euro.
  • Inhalte reichen von Schachfiguren bis Padel-Rackets, Frisbees und Verbandskasten.
  • Stadt nennt Wartungskosten von 500 Euro pro Box und will eine kleine Hemmschwelle.
  • Augsburg hat ähnliche Boxen, dort ist die Ausleihe kostenlos – Schäden blieben selten.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Im Anlagenpark gibt es jetzt nicht nur recht robuste Rasenflächen, sondern auch ein Ballspielfeld, eine Tischtennisplatte, ein Schachfeld und Flächen zum Boule-Spielen. Um all das auch nutzen zu können, hat die Stadt „Sportboxen“ aufgestellt, in denen die Spielfiguren und -geräte untergebracht sind. Pro Box hat die Stadt 7000 Euro ausgegeben.

In den Boxen beim Parkhäuschen sind Dame-Steine, Schachfiguren und Spielgeräte. In den Boxen beim Bewegungsfeld hinten im Park befinden sich Padel-Rackets und -bälle, drei Speed-Badminton-Sets, drei Basketbälle, Ballpumpen, drei Fußbälle, ein Volleyball, fünf Frisbees, fünf Neoflitzer (leichte Wurfscheiben), zwei Wurfscheiben-Dart, fünf Nerf Vortex (Wurfraketen), sechs Tischtennisschläger und drei -bälle, zwei Boule-Sets, drei Springseile, ein Schwedenschach und ein Nummern-Kubb. Auch ein Verbandskasten ist dort untergebracht.

Über eine App („Pick and Play Box“) kommt man an die Spielgeräte. Dazu muss man sich einmalig kostenlos registrieren und kann die Geräte dann für jeweils 90 Minuten buchen. Das kostet 2,50 Euro. Wenn bezahlt ist (dafür gibt es mehrere Möglichkeiten), entriegelt die entsprechende Tür und der Nutzer kann aus einer Kiste das gewünschte Spielgerät nehmen. Wer das Gerät länger nutzen will, kann die Ausleihe verlängern. Nach dem Spielen legt man die Geräte dann wieder an den richtigen Platz in der Box zurück.

In Augsburg wurde die erste Box 2022 angeschafft

In Augsburg gibt es auch solche Spiel- und Sportboxen. Die erste wurde vor vier Jahren angeschafft, und Inge Kolb, die bei der Stadt Augsburg für die Spielplätze zuständig ist, sagt, bisher sei nur einmal etwas abhanden gekommen. Über den Hersteller wurde aber derjenige gefunden, der das Spielgerät zuletzt ausgeliehen hatte. Er gab es zurück. „Und einmal wurde eine Yogamatte beschädigt, die hat aber die Nutzerin von sich aus ersetzt.“ Kolb berichtet auch, dass bei einer Box einmal der Türmechanismus beschädigt worden sei. Der sei aber schnell repariert worden.

Anders als in Tübingen kostet die Ausleihe in Augsburg nichts. Der Unterschied liegt im Hersteller. Katrin Korth, Projektleiterin für die Umgestaltung des Anlagenparks, begründet die Verleihkosten damit, dass der Hersteller der Boxen (es ist ein anderer als in Augsburg) für die digitale Wartung pro Box 500 Euro verlangt. Zudem findet sie es richtig und angemessen, eine Gebühr zu verlangen. „Wir wollten eine Mini-Hemmschwelle haben“, sagt sie. Zudem: „Wir wollen, dass sich der Betrieb trägt.“

Beschwerden wegen der Gebühren seien bisher nicht eingegangen. „Aber darüber, dass die Boxen zu voll sind.“ Einzelne hätten deshalb das gebuchte Spielgerät gar nicht aus der Box bekommen und die Gebühr zurückverlangt.