Anlagenpark in Tübingen
: So soll die neue Spielfläche unter der Radbrücke West aussehen

Am westlichen Ende des Parks entstehen Spielflächen für alle: für kleine und größere Kinder, für Jugendliche und sportbegeisterte Erwachsene. Das genau ist dort geplant.
Von
Sabine Lohr
Tübingen
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Spielfeld Anlagenpark Tübingen

So soll das Spielfeld unter der Radbrücke West aussehen. Es ist  mit vielen Geräten und Sitzgelegenheiten ausgestattet.

Stadt Tübingen / BHM Planungsgesellschaft
  • Neue Spielfläche im Anlagenpark Tübingen entsteht unter der Radbrücke West.
  • Spielplatz für Kinder, „Pirateninsel“ mit Hafen und Kletterburg geplant.
  • Spielplatz für jüngere Kinder nördlich des Hauptwegs, inklusive Naschgarten.
  • Spielfeld für Jugendliche mit Basketballkörben, Schaukeln und Fitness-Geräten.
  • Gesamtkosten: 3,1 Mio. Euro, 600.000 Euro Förderung erwartet.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Im Anlagenpark wird gerade gebaut. Das Parkwächterhäuschen wird zu einem Kiosk, es werden Beete angelegt und viele Plätze zu Sitzen, sogar ein tiefergelegtes Schachfeld ist im Bau. Nächstes Jahr kommt dann der Steg, der in einem Winkel am Seeufer entlang verläuft. Er wird aus Kostengründen zunächst ohne Sitzgelegenheiten gebaut. Darauf sitzen kann man trotzdem – und die Beine ins Wasser baumeln lassen. Denn ein Teil des Stegs bekommt kein Geländer. Stattdessen wird im See ein Gitter angebracht. Eltern müssten deshalb auf ihre Kinder aufpassen, sagte Planerin Katrin Korth im Planungsausschuss am Donnerstag.

Was noch fehlt, ist das Spielfeld unter der Radbrücke und im Bereich daneben. Dort soll ein Spielplatz angelegt werden, eine „Pirateninsel“, wild und naturnah, mit Hafen, dem Piratenschiff, einem hölzernen Weg und einer Kletterburg mit Aussicht. Auch Wasser soll es geben, damit die Kinder, wie es sich für Piraten gehöre, so Korth, mit Wasser herumspritzen können.

Nördlich des Hauptwegs wird ein Spielplatz für jüngere Kinder angelegt, mit Wassermatschtisch und Klettergeräten. Und dann gibt es noch einen Naschgarten mit Obstbäumen und -sträuchern. Überhaupt werden auf dem gesamten Spielbereich etliche Bäume neu gepflanzt: 79 Nachpflanzungen sind vorgesehen.

Attraktiv soll der Platz auch für Jugendliche und junge Erwachsene werden: Unter der Radbrücke wird ein Spielfeld angelegt, samt Basketballkörben. Weil es ohne Ballfangnetz nicht geht, bekommt der Platz eines aus robusten Holzpfosten mit einem begrünten Netz, als Kontrast zu der „cleanen und spacigen“ Brücke, so Korth. An weiteren Holzstangen können Slacklines befestigt werden. An der Brücke hängen große Schaukeln, und zum Chillen werden originelle Sitzgelegenheiten aufgebaut, teils als eine Art Rad mit zwei Plätzen drin oder auch als stabiler Strandkorb, der sogar drehbar ist.

Sogar Fitness-Geräte soll es geben: einen Boxsack etwa oder Calisthenicsgeräte, auch Trampoline und Kletterstangen sollen zum Bewegen animieren. Kosten sollen die Spielplätze zusammen 3,1 Millionen Euro, von der Städtebauförderung erwartet die Stadtverwaltung 600.000 Euro.