Ammertalbahn: Verkehr wird Zug um Zug wieder aufgenommen

Zugkreuzung auf der Ammertalbahn am Haltepunkt Unterjesingen-Sandäcker
Zweckverband Ammertalbahn- Ammertalbahn verkehrt ab 15. September stündlich – Busse fahren weiterhin parallel.
- Einschränkungen: Nur ein Zug pro Stunde und keine Zwischentakte zwischen Tübingen und Entringen.
- Schienen und Radsätze wurden wegen Verschleiß überarbeitet – Probefahrten starten am 10. September.
- Ab 22. September soll werktags ein Halbstundentakt wieder möglich sein.
- Updates auf www.ammertalbahn.de und in Reiseauskunftsmedien.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Fährt sie? Fährt sie nicht? Der Zweckverband ÖPNV im Ammertal (ZÖA) verspricht: Die Ammertalbahn fährt mit Beginn des Schuljahres am Montag, 15. September, wieder. Es gibt allerdings eine Einschränkung: Sie pendelt zunächst einmal nicht im gewohnten Umfang zwischen Tübingen und Herrenberg. Der Zugverkehr im Ammertal wird vielmehr stufenweise wieder aufgenommen, das heißt, pro Stunde wird lediglich ein Fahrzeug verkehren. Weitere Einschränkung: All dies nur dann, wenn genügend überarbeitete Fahrzeuge zur Verfügung stehen. Weshalb der Busverkehr, der derzeit die ausfallenden Verbindungen im Halbstundentakt kompensieren soll, fürs Erste parallel bestehen bleibt. Damit gebe es pro Stunde drei Fahrten in jede Richtung, teilt der ZÖA mit. Die Zwischentakte zwischen Tübingen und Entringen entfallen.
Fräsen und schmieren
Seit der Verkehr auf der Trasse wegen überraschend aufgetretenen Verschleißes an Schienen und Radsätzen am Mittwoch, 27. August, eingestellt worden war, hat eine Fräsmaschine die Abnutzungserscheinungen in den betroffenen Gleisbögen beseitigt (wir berichteten). In diesem Zuge seien zu Lärmschutzzwecken auch weitere Bereiche bearbeitet und manuelle Schmierarbeiten an den Schienen vorgenommen worden.
Zudem sei durch DB Regio mit der Überarbeitung der Radsätze an den Fahrzeugen begonnen worden, „die sukzessive im Laufe der nächsten Wochen wieder einsatzbereit sind und ins Ammertal überführt werden“. Am Mittwoch, 10. September, würden Probefahrten mit dem ersten Fahrzeug mit überarbeiteten Radsätzen vorgenommen, „um die Wirksamkeit der veranlassten Maßnahmen zu verifizieren und übermäßige Abnutzungen auszuschließen, um die Fahrzeugverfügbarkeit für den Fahrgastbetrieb aufrechtzuerhalten“.
Voraussichtlich in der Woche ab Montag, 22. September, würden dann weitere Fahrzeuge zur Verfügung stehen, sodass ab diesem Zeitpunkt im nächsten Schritt montags bis freitags wieder ein Halbstundentakt auf der Schiene angeboten werden könne, bis dann wieder das volle Programm gefahren werden kann.
Weitere Informationen werden in den Reiseauskunftsmedien sowie auf der Homepage der Ammertalbahn (www.ammertalbahn.de) kurzfristig veröffentlicht.

