30.000 Euro Schaden bei Unfall: Betrunkener 82-Jähriger fährt in Kirchentellinsfurt auf Streifenwagen auf

Trotz der Warnhinweise reagierte der Fahrer offenbar nicht auf das stehende Polizeifahrzeug und prallte mit mäßiger Geschwindigkeit gegen dessen Heck.
Daniel Vogl/dpa/Symbolbild- Auf der B27 bei Kirchentellinsfurt fuhr ein 82-Jähriger auf einen Streifenwagen auf.
- Der Wagen sicherte eine Pannenstelle ab – Blaulicht, Warnblinker und Pylonen waren aktiv.
- Der Mann war mutmaßlich alkoholisiert, es gab Hinweise auf Medikamente.
- Verletzt wurde niemand. Der Schaden beträgt rund 30.000 Euro.
- Blutprobe wurde angeordnet, der Führerschein wurde einbehalten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden hat sich am Freitagabend auf der B27 bei Kirchentellinsfurt ereignet. Gegen 19.40 Uhr fuhr ein 82-jähriger Autofahrer auf das Heck eines stehenden Streifenwagens der Verkehrspolizei auf. Nach Angaben der Polizei war der Mann mutmaßlich alkoholisiert.
Der Streifenwagen hatte eine Gefahrenstelle abgesichert, nachdem ein Kleintransporter eine Panne erlitten hatte. Dafür war der rechte Fahrstreifen in Richtung Stuttgart gesperrt worden. Das Polizeifahrzeug machte mit eingeschaltetem Blaulicht und Warnblinkleuchten sowie mithilfe von Pylonen auf die Gefahrenstelle aufmerksam. Rund 20 Minuten dauerte die Absicherung bereits, als sich der 82-Jährige mit seinem Dacia Sandero aus Richtung Tübingen näherte. Trotz der Warnhinweise reagierte der Fahrer offenbar nicht auf das stehende Polizeifahrzeug und prallte mit mäßiger Geschwindigkeit gegen dessen Heck.
Fahrer und Polizisten bleiben unverletzt
Bei dem Zusammenstoß wurde niemand verletzt. Sowohl der 82-jährige Fahrer als auch die beiden 27 und 33 Jahre alten Polizeibeamten, die sich zum Unfallzeitpunkt außerhalb des Streifenwagens befanden, blieben unverletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf insgesamt rund 30.000 Euro. Am Dacia Sandero entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro. Der Schaden am Mercedes-Benz Vito der Polizei wird auf rund 20.000 Euro geschätzt.
Führerschein einbehalten – Blutprobe angeordnet
Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 82-jährigen deutschen Fahrer eine erhebliche Alkoholisierung. Darüber hinaus stellte die Polizei Anhaltspunkte für eine mögliche Beeinflussung durch zuvor eingenommene Medikamente fest. Deshalb wurde eine Blutprobe angeordnet. Zudem behielten die Beamten den Führerschein des Mannes ein. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.


