SWP+SWP+Widerstand im Dritten Reich
: Ein fast vergessener Held

Der Todestag des in Hall geborenen Karl Adolf Groß jährt sich zum 70. Mal. Sechs Jahre lang saß er wegen seines Kampfes gegen das Nazi-Regime im KZ. In Dachau wird an den Geistlichen erinnert, in seiner Heimatstadt nicht.
Von
Holger Ströbel
Schwäbisch Hall
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KZ-Gedenkstätte Dachau: ARCHIV - 29.04.2020, Bayern, Dachau: Das Eingangstor mit der Inschrift «Arbeit macht frei» ist an der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Dachau zu sehen. (zu dpa: «Diebstähle in KZ-Gedenkstätten Flossenbürg und Dachau») Foto: Sven Hoppe/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Das Eingangstor zur KZ-Gedenkstätte Dachau: Karl Adolf Groß schreibt in seinem Tagebuch: „Dachau! Der Name schon machte, dass wir eine Gänsehaut bekamen. Dieses Lager war berüchtigt und galt als das schlimmste von allen und die Gestreiften erzählten sich böse Dinge von den Quälereien, denen dort die Häftlinge ausgesetzt waren; es stand im Ruf eines Vernichtungslagers … Ich konnte mich nur dem Schutze Michaels befehlen, des starken Recken.“

Sven Hoppe/dpa