Unfall auf der A6: Lkw kracht bei Wolpertshausen in Stauende – fünf Schwerverletzte

Der ADAC-Rettungshubschrauber Christoph 65 aus Dinkelsbühl-Sinbron brachte einen Schwerverletzten in ein Krankenhaus. Auf unserem Symbolbild ist der Christoph 16 zu sehen.
Michael Helbig- Schwerer Unfall auf der A6 bei Wolpertshausen: Lkw übersieht Stauende, 10 Verletzte.
- Unfall verursacht durch Auffahren eines Autotransporters auf ein langsames Fahrzeug.
- Fünf Schwerverletzte, eine Person per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht.
- Großeinsatz: 33 Rettungskräfte, 52 Feuerwehrleute, 10 Polizisten vor Ort.
- A6 Richtung Nürnberg bis 3 Uhr gesperrt, Verkehr auf 10 km umgeleitet.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Auf der A6 hat sich am Freitag kurz vor der Anschlussstelle Ilshofen/Wolpertshausen in Fahrtrichtung Nürnberg ein schwerer Unfall mit fünf Fahrzeugen ereignet. Dabei wurden zehn Personen verletzt, fünf davon schwer. Wie kam es dazu? Gegen 18.10 Uhr bemerkte ein 38-Jähriger in einem Autotransporter Scania offenbar zu spät, dass sich der Verkehr vor ihm staute, vermutet die Polizei.
Zunächst kollidierte der Lkw mit einem Ford Transit. Dieser wurde anschließend auf einen VW Touareg mit Anhänger geschoben. Durch den Aufprall löste sich der Anhänger und der Touareg wurde nach links gedrückt. Dort stieß er mit einem Mercedes zusammen. Im weiteren Verlauf prallten der Touareg und der Ford Transit noch gegen einen VW vor ihnen.
Sachschaden lediglich bei 80.000 Euro
Die Polizei schätzt den Sachschaden trotz der vielen Beteiligten lediglich auf rund 80.000 Euro. Die Feuerwehren aus Ilshofen und Wolpertshausen waren mit sechs Fahrzeugen und 52 Kräften vor Ort. „Aus Feuerwehrsicht war der Einsatz relativ schnell erledigt und unspektakulär, aber aus rettungsdienstlicher Sicht mit den vielen Verletzten eine Herausforderung“, so schildert es Kreisbrandmeister Joachim Wagner am Tag danach.
Die Herausforderung lässt sich auch an diesen Zahlen ablesen: Vom Rettungsdienst eilten 14 Fahrzeuge und 33 Kräfte aus Schwäbisch Hall, Crailsheim, Vellberg und Wolpertshausen an die Unfallstelle. Zudem brachte der Rettungshubschrauber Christoph 65 aus Dinkelsbühl-Sinbron einen der fünf Schwerverletzten in ein Krankenhaus.
Die Autobahn Richtung Nürnberg war bis 3.30 Uhr für Aufräum- und Reinigungsarbeiten gesperrt, heißt es im Polizeibericht noch. Auf den Umleitungsstrecken kam es zu erheblichen Behinderungen.
