Überraschung bei Recaro: Was macht denn der alte Porsche da?

Recaro-Chef Mark Hiller neben dem 914/6-Porsche.
privat- Recaro zeigt im Foyer zwei Oldtimer-Porsche, darunter einen 356 und einen 914/6 mit Blaulicht.
- Porsche prägte die Recaro-Geschichte, da die Firma lange Karosserien für Zuffenhausen baute.
- Wandel des Traditionsbetriebs: Recaro erfand sich als Hersteller von Flugzeugsitzen neu.
- Marc Hiller erklärt im Podcast MUSTERLÄND die Historie, den Namen und aktuelle Schwerpunkte.
- Heute stammen 95 Prozent des Gruppenumsatzes aus Flugzeugsitzen – mit zehn Prozent für F&E.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Da hat sich schon so mancher Besucher die Augen gerieben: Ausgerechnet im Foyer von Recaro Aircraft Seating in der Daimlerstraße stehen zwei alte Porsche-Modelle: der legendäre 356 aus den Fünfzigerjahren und ein 914/6 mit Blaulicht auf dem Dach – in den Sechzigerjahren im Einsatz als Safety Car.
Tatsächlich ist Porsche ein nicht wegzudenkender Teil der Geschichte von Recaro. Denn das vor 120 Jahren gegründete Unternehmen war lange Zeit der Karosseriebauer für die Sportwagenlegende aus Zuffenhausen. Aber wie kam es, dass der Traditionsbetrieb sich von diesem Geschäft trennen musste und als Hersteller von Flugzeugsitzen völlig neu erfand?
Recaro-Chef Marc Hiller gibt in der heutigen Folge unseres Podcasts MUSTERLÄND exklusive Einblicke in die ungewöhnliche Historie des Unternehmens. was bedeutet eigentlich der Name Recaro? Auch das wird Marc Hiller uns im Interview verraten. So, wie er uns auch erklären wird, warum das Unternehmen heute mit seinen Flugzeugsitzen 95 Prozent des Umsatzes in der gesamten Gruppe ausmacht. Denn begonnen hatte es mit dieser Sparte Ende der Sechzigerjahre eher versuchsweise.
Die aktuelle Folge von „Musterländ“ hier anhören
Recaro hatte den richtigen Riecher. Wenige Jahre später setzte der große Boom in der Luftfahrt ein, und aus einer kleinen Innovation wurde das ganz große Geschäft. Da wundert man sich auch nicht, dass die Haller bis heute zehn Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung stecken. Satte 70 Millionen Euro pro Jahr. Das macht neugierig auf die Zukunft. Und die steht auch hier, wie in so vielen Branchen, unter der Überschrift KI.
Die Recaro-Story: Jetzt in unserem Podcast
Das Interview können Sie in voller Länge in unserem Podcast MUSTERLÄND hören. Der Podcast erscheint bei der SÜDWEST PRESSE, bei Spotify, Apple Podcasts, Deezer und in vielen weiteren Podcast-Apps. Er entsteht in Partnerschaft mit dem Zukunftswiesen-Summit, bei dem 1.500 Mittelständler und Start-ups aufeinandertreffen, und Fürstenberger Audio-Visuelles Storytelling, die Geschichten aus dem Südwesten in Bild und Ton bringen. Kuratiert wird der Podcast von Baden-Württembergs ehemaligem Wirtschaftsminister Walter Döring, Geschäftsführer der Akademie Deutscher Weltmarktführer.
