Straßensanierung Untermünkheim
: B 19 ab 29. Juli sechs Wochen lang gesperrt

Die Bundesstraße wird zwischen dem Ortsausgang Untermünkheim und dem Interkommunalen Gewerbegebiet Übrigshausen saniert. Jetzt folgt der zweite Bauabschnitt.
Von
Corinna Janßen
Untermünkheim
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Die Sperrung auf der B 19 zwischen der Kreuzung Westumgehung und dem Ortseingang Untermünkheim ist in Kürze aufgehoben.

Bei der zweiten Sperrung der B 19 bleibt die Kreuzung Westumgehung offen.

Corinna Janßen
  • B 19 bei Untermünkheim ab 29. Juli für etwa sechs Wochen voll gesperrt.
  • Abschnitt: Westumgehung bis hinter IKG Übrigshausen – Decke, Kreuzungen und Brücke werden saniert.
  • Vollsperrung startet im Tagesverlauf, die Westumgehung bleibt in beide Richtungen befahrbar.
  • Empfohlene Umleitung: über Westumgehung auf A 6 Richtung Heilbronn, Abfahrt Kupferzell; gilt auch retour.
  • Alternative Route über L 1036 und L 1045 via Döttingen und Braunsbach – Torbogenhöhe 3,30 Meter.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Erneuerung der Fahrbahndecke auf der Bundesstraße 19 zwischen der Kreuzung Westumgehung und dem Ortseingang von Untermünkheim ist unter Vollsperrung am 22. Juni abgeschlossen worden. In einem weiteren Schritt geht derzeit der Ausbau und die Sanierung der Kupferkreuzung bei Übrigshausen vonstatten.

Der letzte und wesentlich kompliziertere Bauabschnitt beginnt am Mittwoch, 29. Juli, also mit Ferienstart. Bis voraussichtlich zum Ende der Sommerferien am 11. September dieses Jahres wird dafür die Fahrbahn nochmals für sechs Wochen voll gesperrt. Vom Abzweig B 19 in die Westumgehung bis hinter das Interkommunale Gewerbegebiet Übrigshausen (IKG) werden die Fahrbahndecke vollständig erneuert, die Kupferkreuzung ausgebaut, die neue IKG-Kreuzung fertiggestellt sowie ein Brückenbauwerk saniert.

„Das Brückenbauwerk ist eine Unterführung, die vom Gewerbegebiet Tobel in Übrigshausen zur alten Kläranlage führt“, geht Untermünkheims Bürgermeister Matthias Groh ins Detail. Zur Stabilisierung des Bauwerks müssten sogenannte Geo-Gittermatratzen eingebaut werden. „Das Bauwerk war vor zig Jahren dafür ausgelegt, ein gewisses Kontingent an Verkehr aufzunehmen. Wir haben aber mittlerweile mehr Verkehr und deutlich mehr Lkw, die über den B-19-Streckenabschnitt in den Haller Osten und in den Gewerbepark Hohenlohe fahren.“ Das mache sich bemerkbar und deshalb sei die Sanierung des Bauwerks nötig.

Baustelle wird eingerichtet

„Die Vollsperrung wird voraussichtlich nicht gleich am Morgen des 29. Juli erfolgen, sondern im Laufe des Tages, da erst die Baustelle eingerichtet wird“, sagt Groh. Von Untermünkheim her kommend könne die Westumgehung befahren werden und auch in entgegengesetzter Richtung.

Die beste Möglichkeit für Verkehrsteilnehmer, die aus Richtung Untermünkheim kommen, die Sperrung zügig zu umfahren, sei, links auf die Westumgehung abzubiegen und dort über den Autobahnzubringer auf die A 6 Richtung Heilbronn aufzufahren und diese über die Anschlussstelle Kupferzell wieder zu verlassen, meint der Bürgermeister. Das Gleiche gelte in entgegengesetzter Richtung. „Zeitmäßig verliert man dadurch nichts“, hat Groh selbst ausprobiert. Dies sei auch die offizielle Lkw-Umleitungsstrecke (siehe Grafik).

Die Umleitungsstrecken für die B-19-Sperrung zwischen dem 29. Juli und dem 11. September.

Die Umleitungsstrecken für die B-19-Sperrung zwischen dem 29. Juli und dem 11. September.

Grafik: Jürgen Schneider, Karte: www.stepmap.de, Quelle: Regierungspräsidium Stuttgart

Es iste eine weitere Umleitungsstrecke für den allgemeinen Verkehr ausgewiesen. Diese beginnt in Kupferzell, führt über die Landesstraße 1036 nach Döttingen ins Kochertal und von dort über die Landesstraße 1045 nach Braunsbach und weiter nach Untermünkheim. Groh betont: „In Braunsbach ist die Höhe des Torbogens mit 3,30 Meter zu beachten.“ Dasselbe gilt für den Verkehr aus Richtung Schwäbisch Hall kommend: in Untermünkheim auf die L 1045 nach Braunsbach, weiter nach Döttingen und über die L 1036 nach Kupferzell.

Eine zusätzliche Umleitungsstrecke wird für den Fall ausgewiesen, dass die A 6 zwischen den Anschlussstellen Kupferzell und Schwäbisch Hall überlastet ist.

Die voraussichtlichen Kosten für die Gesamtmaßnahme

Die Sanierung der Bundesstraße 19 zwischen Ortsausgang Untermünkheim und Interkommunalen Gewerbegebiet Übrigshausen kostet rund vier Millionen Euro. Da es sich um eine Bundesstraße handelt, trägt der Bund den Großteil der Kosten, nämlich rund 2,3 Millionen Euro.

Der Gemeindeverwaltungsverband Braunsbach-Untermünkheim muss sich mit knapp 1,7 Millionen Euro beteiligen. Der Grund: Der Anschluss an das Interkommunale Gewerbegebiet Übrigshausen durch einen neuen Kreuzungsknoten.

Die Arbeiten der Gesamtmaßnahme führt die Firma Ernst Hähnlein Bau-GmbH aus Feuchtwangen aus. Die Arbeiten liegen bis dato im Zeitplan.