Stadtwerke Schwäbisch Hall
: Die Energie wird im neuen Jahr teurer

Die Fernwärmekosten steigen um rund sieben Prozent. Der Strom kostet 1,28 Cent pro Kilowattstunde mehr.
Von
swp
Schwäbisch Hall
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Ab 2023 übernimmt die Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung im Raum Weißwasser die kommunale Versorgungsgesellschaft Lausitz GmbH – ein Tochterunternehmen des Wasserzweckverbandes „Mittlere Neiße-Schöps“.

ARCHIV - Ein Tropfen Wasser kommt am 21.03.2013 aus einem Wasserhahn in Frankfurt (Oder) (Brandenburg). Die zwangsweise Senkung der Wasserpreise in Berlin war rechtmäßig. Das hat das Düsseldorfer Oberlandesgericht am Montag (24.02.2014) verkündet. Damit bekam das Bundeskartellamt Recht, das die Preissenkung um rund 18 Prozent angeordnet hatte (Az.: VI-2 Kart 4/12). Die Entscheidung hat Pilotcharakter für die Wasserversorger in Deutschland. Foto: Patrick Pleul/dpa (zu dpa "Gericht: Kartellamt durfte Wasserpreise in Berlin senken" am 24.02.2014 +++ dpa-Bildfunk +++

Trinkwasser wird teurer. Allerdings nur minimal.

Patrick Pleul / dpa
  • Stadtwerke Schwäbisch Hall erhöht 2025 Strom-, Erdgas-, Fernwärme- und Wasserpreise.
  • Strompreise steigen um 1,28 Cent/kWh, Erdgas um 0,87 Cent/kWh, Fernwärme um 7%.
  • Wasserverbrauchspreise stabil, Grundpreis steigt leicht, ca. 4,14 Euro Mehrkosten/Jahr.
  • Gründe: erhöhte Beschaffungskosten, Netzentgelte, gesetzliche Umlagen und CO₂-Abgabe.
  • Detaillierte Preisinformationen auf www.stadtwerke-hall.de/tarife-angebote/service/downloadcenter.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Haller Stadtwerke erhöhen zum Jahresbeginn 2025 ihre Tarife für Strom, Erdgas, Fernwärme und Wasser. Grund sind gestiegene Kosten für Beschaffung und Bezug, Netzentgelte sowie erhöhte gesetzliche Umlagen.

Die detaillierten Preisinformationen sind auf der Homepage der Stadtwerke zu finden: www.stadtwerke-hall.de/tarife-angebote/service/downloadcenter

Der Haller Energieversorger profitiert ab dem neuen Jahr von einer Netzentgeltentlastung in der Stromversorgung. Diese Entlastung ergibt sich aus der bundesweiten Umlage der Kosten für die Integration erneuerbarer Energien, die Regionen mit einem hohen Anteil an grüner Energie entlastet. Dadurch ist es den Stadtwerken möglich, gestiegene Einkaufspreise auf dem Energiemarkt auszugleichen und den Nettopreis stabil zu halten. Allerdings wirken sich die Steigerungen der gesetzlichen Umlagen auf den Bruttopreis aus, weshalb die Strompreise um durchschnittlich 1,28 Cent pro Kilowattstunde steigen. Die Grundpreise bleiben unverändert.

Bei den Erdgaspreisen kommt es zu einer Erhöhung von durchschnittlich 0,87 Cent pro Kilowattstunde. Neben gestiegenen Beschaffungskosten verursachen höhere Netzentgelte und Umlagen die Preiserhöhung.

Die Fernwärmekosten steigen um rund sieben Prozent. Der Verbrauchspreis erhöht sich von 10,24 Cent auf 10,92 Cent pro Kilowattstunde. Die Erhöhung spiegelt vor allem die gestiegenen Beschaffungskosten für Biogas, Biomethan und Erdgas wider. Zusätzlich tragen die höhere CO₂-Abgabe sowie die gestiegene Gasspeicherumlage zur Preiserhöhung bei.

Der Leistungs- und Messpreis wird jährlich jeweils zum 1. Januar angepasst. Beide Preisbestandteile steigen ebenfalls zum Jahreswechsel aufgrund der Entwicklung der Indizes für Lohnkosten und Investitionsgüter.

Im Bereich der Wasserversorgung bleiben die Verbrauchspreise stabil, während der Grundpreis moderat erhöht wird, teilen die Stadtwerke mit. Für einen durchschnittlichen Haushalt bedeutet dies Mehrkosten von etwa 4,14 Euro pro Jahr bei gleichbleibendem Verbrauch. Grund für die Erhöhung sind gestiegene Kosten der Vorlieferanten, den Zweckverbänden Wasserversorgung Nordostwürttemberg und Biberwasserversorgungsgruppe.