Schon gehört?: Aufforderung wörtlich genommen: Der Umsonstkorb fehlt


Umsonstkorb: Die Botschaft wurde falsch verstanden. Der Korb ist weg.
PrivatAlles umsonst. Die Bemühungen, mit einem Umsonstkorb einen kostenlosen Tauschplatz einzurichten, sind zunächst gescheitert.
„Der WELT.RAUM in der Gelbinger Gasse 9 hat am 15. November den Umsonstkorb auf die Straße gestellt. Es handelt sich um einen runden Korb aus Naturmaterial mit einem metallenen Untergestell“, schreibt Silvia Ofori. „Nun hat irgendjemand den ganzen Korb mitgenommen. Dieser wiederum ist privates Eigentum und wurde vom WELT.RAUM nur für verschiedene Zwecke ausgeliehen. Wir bitten dringend um Hinweise, im besten Falle ums Zurückbringen unseres Umsonstkorbes.“
Die Idee des Umsonstkorbes ist es, dass Bürgerinnen und Bürger Dinge, die sie nicht mehr brauchen (und noch brauchbar sind) in den Korb legen und andere sie wieder mitnehmen können. Es werde ein kleiner Umsonstladen für die Zeit geschaffen, in der der Verein Scharfe Radieschen e.V. keine passenden Räumlichkeiten in der Stadt haben kann. Die Idee dahinter: „Ein kleiner, konkreter Beitrag für die Klimaverbesserung, für klugen Konsum und für alternatives Wirtschaften.“
Wer den Umsonstkorb selbst als Gratisangebot aufgefasst hat, ist unklar. Jemanden einen Korb zu geben, ist nicht hübsch. Einen Korb zurückzugeben schon. Besonders dann, wenn es sich um den Umsonstkorb handelt.