Prozessauftakt in Heilbronn: Angeklagter aus Rosengarten bestreitet Messerhiebe

Mit einem Großaufgebot rückte die Polizei am 1. Juli dieses Jahres in Sanzenbach an. Auch Einsatzkräfte des Sondereinsatzkommandos (SEK) waren dabei.
Archiv/Marius Bulling/onw-images/dpa- Prozess gegen Vater aus Rosengarten startete am 1. Dezember am Landgericht Heilbronn.
- Der 35-Jährige soll im Juli einen Polizisten mit einem Messer attackiert haben.
- Angeklagter bestreitet Messerhiebe, gesteht jedoch, mit dem Messer gedroht zu haben.
- Zeuge, ein Polizist, schildert unter Tränen, er habe Messerstiche gegen seine Schutzweste gespürt.
- Prozessauftakt fand unter großer Medienpräsenz statt; weitere Berichterstattung angekündigt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Prozess gegen einen 35-jährigen Vater aus Rosengarten, der sich am 1. Juli dieses Jahres stundenlang mit seinen Kindern verschanzte und einen Polizisten mit einem Messer attackiert haben soll, ist seit heute, 1. Dezember, am Landgericht Heilbronn eröffnet. Der Beschuldigte muss sich unter anderem wegen versuchten Totschlags verantworten.
Am ersten Verhandlungstag schildert der 35-Jährige die Vorgänge anders als wohl die beteiligten Zeugen. Das hat der vorsitzende Richter nach dessen Aussage durchblicken lassen. Als damals seine Kinder in Obhut genommen werden sollten, soll der Vater mehrmals auf einen Polizisten eingestochen haben. Der Mann behauptet, nur mit dem Messer gedroht zu haben. Der Beamte hingegen gibt als Zeuge – teilweise unter Tränen – an, wie er drei Hiebe gegen seine Schutzweste gespürt hatte. Der Prozessauftakt fand unter großer Medienpräsenz statt.
Ausführlicher Bericht folgt.
