Marion Würth stirbt mit 66 Jahren
: In der Würth-Gruppe herrscht große Trauer

Das Unternehmen reagiert auf den Tod der ältesten Tochter von Reinhold Würth: „Unsere tiefe Anteilnahme gilt der ganzen Familie Würth“.
Von
Marcus Haas,
Tobias Würth
Künzelsau
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 Marion Würth ist unerwartet gestorben.

Marion Würth ist unerwartet gestorben.

Würth Gruppe/Andi Schmid
  • Marion Würth, Tochter von Reinhold Würth, stirbt unerwartet mit 66 Jahren am 3. Oktober.
  • Würth-Gruppe bekundet tiefe Anteilnahme und dankt für ihr Engagement im Familienunternehmen.
  • Führte Hofgut Hermersberg nach Demeter-Prinzipien, bekannt für Bio-Lebensmittel in Hohenlohe.
  • Initiierte Arboretum am Carmen Würth Forum mit Bäumen aus Würth-Standorten weltweit.
  • Würth-Gruppe würdigt sie als kreative Impulsgeberin und wichtigen Teil des Unternehmens.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Würth-Gruppe trauert um Marion Würth. „Völlig unerwartet und auch für sie nicht vorhersehbar ist die Tochter von Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold und Carmen Würth am 3. Oktober nach einem gesundheitlichen Schicksalsschlag im Alter von 66 Jahren verstorben. Unsere tiefe Anteilnahme gilt der ganzen Familie Würth“, teilt die Würth-Gruppe auf Nachfrage der Südwest Presse am Dienstagvormittag mit.

Marion Würth verband ihre tiefe Liebe zur Natur und zu den Tieren mit einem klaren Werteverständnis. Mit großer Überzeugung führte sie das Hofgut Hermersberg im Einklang mit den Prinzipien der Demeter-Landwirtschaft.

Marion Würth war eine kreative Impulsgeberin

Gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erwarb sie sich in der Region Hohenlohe hohes Ansehen für die dort erzeugten Bio-Lebensmittel – ein Ausdruck von Qualität, Nachhaltigkeit und Verantwortung. Als kreative Impulsgeberin setzte sie auch über das Hofgut hinaus bedeutende Zeichen: Anlässlich des 90. Geburtstages ihres Vaters initiierte sie das Arboretum am Carmen Würth Forum und brachte die ersten Bäume nach Künzelsau. Diese stammen aus all jenen Ländern, in denen Würth vertreten ist, und bilden ein lebendiges, grünes Archiv – ein Symbol für die internationale Geschichte und Verbundenheit des Unternehmens.

„Marion Würth war ein wichtiger Teil des Familienunternehmens und vertrat oft an der Seite ihres Vaters die Familie nach innen und außen. Für ihre Verdienste um das Unternehmen und ihr Engagement gilt Marion Würth der aufrichtige Dank aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Unternehmensleitung“, schreibt das Unternehmen.

Die Würth-Gruppe gilt als Weltmarktführer im Bereich der Befestigungs- und Montagetechnik. Das Sortiment umfasst mehr als eine Million Produkte - unter anderem für Handwerks- und Industriebetriebe. Für den Konzern arbeiteten zuletzt mehr als 88.500 Menschen - davon gut 27.400 in Deutschland. Reinhold Würth hatte im April seinen 90. Geburtstag gefeiert.