Unfall bei Börstingen: Betrunkener Autofahrer tritt nach Polizisten

Zu einem turbulenten Einsatz wurden Rottenburger Polizisten am Samstagabend nach Starzach gerufen.
Carsten Rehder/dpa/Symbolbild- Betrunkener Skoda-Fahrer verursachte am Samstagabend schweren Unfall bei Börstingen.
- 19 Leitplanken-Elemente beschädigt, Schaden: 10.000 Euro; Fahrzeugschaden: 20.000 Euro.
- Fahrer und alkoholisierter Beifahrer blieben unverletzt, verhielten sich jedoch unkooperativ.
- 21-Jähriger leistete massiven Widerstand gegen Polizei, trat und biss um sich.
- Nach Blutentnahme in Klinik zur Ausnüchterung stationär aufgenommen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das wird eine teure Spritztour: Ein 21-jähriger betrunkener Unfallfahrer hat am Samstagabend erst die Leitplanken an der L370 schwer beschädigt und anschließend die Polizei attackiert. Auf der Fahrt von Börstingen nach Sulzau kam der Mann gegen 21.10 Uhr mit seinem Skoda Octavia von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Leitplanken. Insgesamt seien 19 Elemente beschädigt worden, schreibt die Polizei. Der Schaden an den Leitplanken betrage rund 10.000 Euro, plus weitere 20.000 Euro am Skoda. Der Fahrer sowie sein ebenfalls alkoholisierter Beifahrer blieben unverletzt.
Eine Streifenwagenbesatzung aus Rottenburg legte den beiden Männern an der Unfallstelle „wegen ihres unkooperativen Verhaltens“ Handschellen an, heißt es im Polizeibericht. Der 21-Jährige „sperrte sich massiv“ (aber erfolglos) dagegen, ins Polizeiauto gesetzt zu werden. Auf der Fahrt nach Rottenburg habe er mehrfach gegen die Autotür getreten und versucht, den neben ihm sitzenden Polizeibeamten in die Hand zu beißen.
Auch im Polizeirevier habe der Mann wiederholt versuchte, nach einem Polizeibeamten zu treten. Als die Polizisten ihn zur Blutentnahme in eine Tübinger Klinik bringen wollten, habe er weiterhin „erheblichen Widerstand“ geleistet. Nach Durchführung der Blutentnahme habe er sich beruhigt und sei zur Ausnüchterung in der Klinik stationär aufgenommen worden.