Tödlicher Unfall bei Baisingen
: Frau stirbt bei Autocrash

Eine 32-Jährige geriet am Dienstag bei Baisingen mit ihrem Auto auf die Gegenfahrbahn. Der Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden Auto kostete sie das Leben.
Von
swp
Baisingen
Jetzt in der App anhören
Rettungsdienst: ARCHIV - 14.03.2013, Bayern, Germering: Ein Rettungswagen (RTW) vom BRK (Bayerisches Rotes Kreuz). (zu dpa: «78-jähriger Radfahrer von Auto erfasst und gestorben») Foto: Stephan Jansen/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Für die 32-jährige Unfallverursacherin kam jede Hilfe zu spät.

Stephan Jansen/dpa
  • Bei Baisingen kam es am Dienstagmorgen auf der L360 zu einem Frontalzusammenstoß.
  • Eine 32-Jährige geriet mit ihrem Kia auf die Gegenfahrbahn und starb noch am Unfallort.
  • Im Mercedes Sprinter wurden Fahrer und Beifahrer, beide 33, leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht.
  • Ein Sachverständiger klärt die Unfallursache – der Schaden liegt bei rund 45.000 Euro.
  • Die Straße war für Rettung und Aufnahme bis etwa 12.30 Uhr gesperrt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein tödlicher Verkehrsunfall hat sich am Dienstagmorgen auf der L360 bei Baisingen ereignet. Eine 32-Jährige war gegen sieben Uhr mit ihrem Kia auf der Landesstraße von Eutingen im Gäu kommend in Richtung Baisingen unterwegs, als sie mit ihrem Wagen aus noch ungeklärter Ursache zu weit nach links und auf die Gegenfahrbahn geriet.

„Dort kam es zur frontalen Kollision mit einem ordnungsgemäß entgegenkommenden Mercedes Sprinter mit Anhänger, dessen Fahrer keinerlei Chancen mehr hatte, um zu reagieren“, wie die Polizei mitteilt. Die Fahrerin des Kia wurde bei dem Unfall so schwer verletzt, dass sie trotz einer notärztlichen Erstversorgung noch an der Unfallstelle starb.

Landstraße war bis mittags gesperrt

Der 33-Jahre alte Fahrer des Sprinter und sein gleichaltriger Beifahrer erlitten nach derzeitigen Kenntnissen leichte Verletzungen. Beide wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Die Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.

Der entstandene Sachschaden wird auf insgesamt rund 45.000 Euro geschätzt. Im Einsatz waren neben der Feuerwehr mit sechs Fahrzeugen und 26 Feuerwehrleuten, dem Rettungsdienst mit drei Rettungswagen, einem Notarzt, einem Rettungshubschrauber sowie 14 Einsatzkräften, auch Mitarbeiter der Psychosozialen Notfallversorgung. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie zur Unfallaufnahme musste die Landesstraße bis etwa 12.30 Uhr gesperrt werden.