Stromausfall: Etwa 3000 Rottenburger Haushalte betroffen: Am Sonntagmittag war für eine Stunde der Strom weg

In Teilen von Rottenburg blieb am Sonntagmittag die Küche kalt: Zwischen 11.53 Uhr und 12.57 Uhr war der Strom weg.
Archiv- Stromausfall in Rottenburg: Rund 3000 Haushalte waren am Sonntagmittag ohne Strom.
- Ursache waren zwei Erdschlüsse nahe Frommenhausen und Schwalldorf – wohl beschädigte Erdkabel.
- Betroffen waren auch Seebronn, Hailfingen und Bieringen; etwa 15 Prozent der Kunden ohne Versorgung.
- Von 11.53 bis 12.57 Uhr lief die Versorgung aus, danach wurde per Ringschaltung überbrückt.
- Reparaturen folgen diese Woche, ein Kabel muss wohl ersetzt werden. Externe Einflüsse gab es keine.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In der Region Reutlingen ist seit dem frühen Montagmorgen (8. Juni) der Strom weg. In Rottenburg verlief ein Stromausfall am Sonntag glimpflicher. Nach einer guten Stunde war hier der Schaden behoben. Beide Vorfälle haben offenbar nichts miteinander zu tun.
Der erste Kunde in Rottenburg rief am Sonntag, 7. Juni, um 11.53 Uhr an: In etlichen Rottenburger Stadtteilen war der Strom ausgefallen. Betroffen waren rund 3000 Haushalte, wie Tobias Sterr, Geschäftsführer der Energieversorgung Rottenburg (EVR), am Montag auf Nachfrage der SÜDWEST PRESSE sagte. Eine gute Stunde später, um 12.57 Uhr, ging auch der letzte Rottenburger Haushalt in Schwalldorf wieder ans Netz.
Keine äußeren Einflüsse
Wie der Notdienst der EVR, einer Tochtergesellschaft der Stadtwerke Rottenburg, am Sonntag festgestellt hatte, war es sowohl bei Frommenhausen als auch bei Schwalldorf zu einem Erdschluss gekommen. In der Folge legten Spannungshöhungen das Netz auch in Seebronn, Hailfingen und Bieringen lahm. Insgesamt seien „etwa 15 Prozent“ der Stadtwerke-Kunden ohne Strom gewesen. Grund waren offenbar Schäden an der Isolation der Erdkabel.
Ursache für solche Erdschlüsse sind häufig Baggerarbeiten, durch die Kabel beschädigt werden. Das sei in dem Fall aber auszuschließen. „Stand heute gab es keine äußeren Einflüsse“, so Sterr. Bei älteren Kabeln komme es auch ohne Bauarbeiten häufig zu Defekten, zum Beispiel durch einwachsende Wurzeln oder andere mechanische Beschädigungen.
Eises der Kabel muss wohl ausgetauscht werden
Am Sonntagmittag wurde die Versorgung durch Überbrückungen in den Ringschaltungen wiederhergestellt. Die Kabelschäden sollen im Lauf dieser Woche repariert werden, so Sterr. Eines der defekten Kabel müsse wohl ausgetauscht werden, so der Geschäftsführer der EVR.
Bei solchen Stromausfällen ist man in Rottenburg immer noch auf Anrufe aus der Bevölkerung angewiesen. Wie Sterr erklärt, gebe es im Gebiet der EVR „einige 100 Trafostationen“. Nur ein Teil davon sei mit einer Sensorik ausgestattet, die einen plötzlichen Spannungsabfall automatisch an die Zentrale meldet. „Sonst rufen die Kunden an“, sagt Sterr.