
Solarpark in Starzach: Anlage vor dem Aus? Eigentümer verhindern Lerchen-Umzug
Die Pläne für die größte Freiflächen-PV-Anlage in der Region sind ins Stocken geraten. Die Stadtwerke Tübingen kommen nicht an die Grundstücke, auf die die vergraulten Vögel umziehen sollen. Inzwischen zweifelt das Unternehmen sogar grundsätzlich am Solar-Geschäft hierzulande.

Der Zaun, der die in Sulzau geplante Freiflächen-PV-Anlage umgibt, soll mit Kletterpflanzen begrünt werden und Öffnungen enthalten, damit Tiere das Gebiet durchqueren können. Starr sind indes die aufgeständerten PV-Tische: Tracker (wie sie die Ofterdinger Firma Deger-Energie produziert), die die Module nach der Sonne ausrichten, seien bei einem Solarpark wie dem in Starzach geplanten „aus wirtschaftlichen Gründen keine Option“, heißt es seitens der SWT. „Die höheren Investitions- und Betriebskosten – insbesondere durch einen erhöhten Wartungs- und Reparaturaufwand – werden durch den Mehrertrag nicht ausreichend kompensiert.“ (Symbolbild)
Peeek Industry Solutions/obs/dpa