Sicherheitshalber im Wartungsmodus
: Uni Tübingen, Klinikum und mehrere Gemeinden schalten Webseiten ab

Zwei kritische Sicherheitslücken gefährden weltweit Webseiten. Auch im Kreis Tübingen hat das Folgen: Wichtige Institutionen haben ihre Online-Präsenz zumindest zeitweise drastisch eingeschränkt.
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red/job
Kreis Tübingen
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Auch das Tübinger Uniklinikum schaltete seine Webseite wegen der weltweiten Sicherheitslücke vorsorglich in den Wartungsmodus.

Auch die Universität und das Tübinger Uniklinikum schalteten ihre Webseiten wegen der weltweiten Sicherheitslücke vorsorglich in den Wartungsmodus.

Carolin Albers/UKT-Webseite
  • Weltweite Warnung: „PHP2Shell“ offenbart zwei kritische Lücken in PHP.
  • Angreifer könnten aus der Ferne Schadcode ausführen und Server übernehmen.
  • Reaktionen im Kreis Tübingen: Uni, UKT und Behörden schalten Webseiten ab.
  • UKT war gegen 17.50 Uhr wieder online – Uni-Seiten teils nur im Wartungsmodus.
  • Rottenburg, Ammerbuch, Starzach und Regierungspräsidium Tübingen weiter offline.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Eine schwerwiegende Sicherheitslücke sorgt am Mittwoch (21. Oktober 2026) weltweit für Aufregung. Unter dem Namen „PHP2Shell“ warnen IT-Sicherheitsexperten vor zwei Schwachstellen in der weitverbreiteten Programmiersprache PHP. Diese kommt auf zahlreichen Webseiten zum Einsatz. Die nun bekannt gewordenen Probleme sind nicht ungefährlich: Angreifer könnten die Schwachstellen ausnutzen, um aus der Ferne Schadcode auszuführen und im schlimmsten Fall die vollständige Kontrolle über betroffene Server zu übernehmen.

Daraufhin nahmen etliche Institutionen ihre Webseiten vom Netz oder schalteten sie in den Wartungsmodus. So reagierten im Kreis Tübingen beispielsweise das Uni-Klinikum (UKT) und die Universität. Wer die Seiten am Mittwoch aufrief, bekam zeitweise nur einen Hinweis auf Sicherheitsupdates oder den Wartungsmodus. Während das UKT gegen 17.50 Uhr wieder mit seinen Seiten online war, waren die Internetseiten von Rottenburg, Ammerbuch und Starzach zu diesem Zeitpunkt weiter nicht zu erreichen. Auch das Regierungspräsidium Tübingen schaltete seine Online-Präsenz ab.

Verbraucher müssen auf ihren Endgeräten nichts tun

Für Verbraucher besteht zunächst kein unmittelbarer Handlungsbedarf. Die Sicherheitslücken befinden sich nicht auf Smartphones, Laptops oder privaten Computern, sondern in der serverseitigen Software von Webseiten. Auswirkungen hat es auf sie vor allem dadurch, dass Webseiten nicht erreichbar sind.