Rottenburg
: Schwerer Unfall auf der B28 mit vier Autos

Am Montagmorgen kam es bei Neustetten zu einem Unfall mit mehreren Fahrzeugen: Verursacht hat ihn laut Polizei ein Mann, der im Stau stand – und dann illegal wendete.
Von
Iris Simon
Neustetten
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Polizei: ARCHIV - 15.03.2024, Hamburg: Der Schriftzug "Unfall" ist neben dem Blaulicht auf dem Dach eines Polizeiautos zu lesen. (zu dpa: «Zwei Verletzte nach Unfall mit Linienbus») Foto: Marcus Brandt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Symbolbild.

Marcus Brandt/dpa
  • Schwerer Unfall auf der B28 bei Neustetten: Vier Autos beteiligt.
  • Unfall durch verkehrswidriges Wendemanöver eines 62-Jährigen im Mercedes verursacht.
  • 18-Jährige leicht verletzt, drei Autos mussten abgeschleppt werden.
  • Rettungskräfte und Feuerwehr mit 21 Einsatzkräften vor Ort.
  • Bundesstraße für zwei Stunden gesperrt, Sachschaden etwa 30.000 Euro.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein verkehrswidriges Wendemanöver war laut Polizei die Ursache des folgenreichen Verkehrsunfalls auf der B28: Ein 62-Jähriger stand gegen 7.45 Uhr mit seinem Mercedes CLA in Fahrtrichtung der Anschlussstelle A 81 auf Höhe von Neustetten im Stau. Trotz eingeschränkter Sicht und doppelter Fahrstreifenbegrenzung wendete der 62-Jährige mit seinem Fahrzeug, um in die entgegengesetzte Richtung fahren zu können.

Dabei kollidierte er jedoch mit dem Pkw einer 18-Jährigen, die mit ihrem Seat Ibiza auf der linken der beiden Fahrspuren fuhr. Durch die Wucht des Aufpralls wurde ihr Seat nach links in den entgegenkommenden Verkehr geschleudert und streifte dort nach rund 40 Metern zunächst den Seat Cupra einer 51-Jährigen. Anschließend prallte die 18-Jährige mit ihrem Wagen nach weiteren 60 Metern frontal gegen den VW Polo eines 29-Jährigen.

Die junge Frau wurde leicht verletzt und kam mit dem Rettungswagen in eine Klinik. Ihr Seat, der Mercedes des Unfallverursachers und der VW Polo des 29-Jährigen mussten von einem Abschleppdienst abtransportiert werden. Zur Bergung der Fahrzeuge und zur Räumung der Unfallstelle waren die Straßenmeisterei und auch die Feuerwehr mit fünf Fahrzeugen und 21 Einsatzkräften vor Ort. Die Bundesstraße musste dazu in beide Fahrtrichtungen für zwei Stunden gesperrt werden. Der entstandene Sachschaden an den Autos wird laut Polizei auf insgesamt etwa 30.000 Euro geschätzt.