Rottenburg
: Schänzle bleibt für Feste nutzbar

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Rottenburg

Schwäbisches Tagblatt

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  • OB-Kandidat Weber will 880.000 Euro für Rathaus Seebronn statt Schänzle-Park nutzen.
  • Junge Union kritisiert: Gefahr für Park, der wichtig für Lebensqualität ist.
  • Weber widerspricht: Park bleibt für Feste und Events nutzbar.
  • Mühlgraben-Umweltzerstörung hat Seele des Ortes beschädigt.
  • Weber fordert mehr Angebote für junge Erwachsene in der Stadt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Für seinen Vorschlag, das für die weitere Umgestaltung des Freizeitparks Schänzle im städtischen Haushalt eingeplante Geld umzuschichten und etwa für die Sanierung des Seebronner Rathauses zu verwenden, erntete OB-Kandidat Klaus Weber Kritik von der Jungen Union Rottenburg: „Es ist fatal, die Weitererhaltung dieses Parks zu gefährden, der so viele Menschen zusammenführt und einen Beitrag zur Lebensqualität in unserer Stadt leistet“, schrieb Pietro Scalera. Für Weber geht diese Kritik ins Leere, wie er in einer Pressemitteilung schreibt: „Warum die JU befürchtet, dass ein Umschichten der geplanten 880000 Euro für dringende Sicherungsmaßnahmen am Rathaus Seebronn oder am Schlachthof die Seele der Stadt und den Erhalt des Parks gefährde, bleibt mir rätselhaft. Der Realitätscheck am Dienstagmorgen zeigt ein Schänzle, das bereit steht für große Feste, Musikevents und sportliche Aktivitäten.“ Für viele Bürgerinnen und Bürger habe bereits die ökologische Verwüstung des Mühlgrabens „einen Teil der Seele dieses Ortes zerstört.“ Eisvögel gebe es dort leider keine mehr zu beobachten.

Vor allem die Innenstadtbelebung und die Bedeutung der Stadt als sozialer Treffpunkt hatte Scalera als „das große Kommunalwahlkampfthema der Jungen Union“ bezeichnet. Dazu Weber: Um Angebote für junge Erwachsene in der Stadt zu schaffen, sei „unter der jetzigen Stadtführung bisher zu wenig geschehen. Gute Ideen gäbe es viele.“ ST