Rottenburg: Fasnetsverbrennung in Rottenburg - Und dann war Schluss mit lustig

Bild: Klaus Franke
Nicht gesetzt- Rottenburger Narrenzunft beendete Fasnet mit Wehklagen und Feuerwerk.
- Rund 400 Zuschauer, mehr als in früheren Jahren, nahmen an der Zeremonie teil.
- Letztes Mal wurde die Fasnetspuppe von heulenden Bogges getragen.
- Stadtkapelle spielte "Oh Du lieber Augustin" und ein Feuerwerk erleuchtete den Himmel.
- Nächstes Jahr soll die Fasnet wieder stattfinden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach fünf Tagen ausgelassenen Feierns war Schluss mit lustig. In einem Trauerzug, schritten zu den Klängen von „Oh Du lieber Augustin“ Hexen, Ahlande, Bogges, Pompele und die Gräfin Mechthild mit ihrem Hofstaat vom Zunfthaus zum Marktplatz, wo hinter Absperrgittern um die 400 Schaulustige warteten. Das waren wesentlich mehr Trauergäste als in früheren Jahren. Denn anders als sonst kurz vor Mitternacht schlug der Fasnet das letzte Stündlein diesmal schon um 20 Uhr.
Ein letztes Mal wurde sie, gebettet auf eine Bahre, von den heulenden Bogges an der Trauergemeinde vorbei getragen. Ein letztes Mal erklang der Narrenmarsch. Dann wechselte die Stadtkapelle nochmal zum lieben Augustin. Aber hin war da noch längst nicht alles. Erst zündeten Hexen, Pompele und Ahlande die Fasnetspuppe an. Als sie dann lichterloh in Flammen stand, wurde es noch einmal explosiv: Ein Feuerwerk erleuchtete den Himmel über dem trauernden Narrenvolk und gab ihm ordentlich was auf die Ohren. Laut war’s und schee war’s. Und nächstes Jahr goht’s wieder dagega.