Polizeieinsatz in Rottenburg
: Mit gezücktem Messer im Dom

In der Rottenburger Bahnhofstraße überwältigten Polizisten am Montagvormittag einen bewaffneten Mann, der zuvor Kirchenbesucher bedroht und randaliert haben soll.
Von
Uschi Hahn
Rottenburg
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Polizei: ARCHIV - 03.12.2024, Baden-Württemberg, Stuttgart: Das Logo der Polizei auf der Dienstkleidung eines Polizisten. (zu dpa: «Katzen-Video löst Polizeieinsatz aus») Foto: Bernd Weißbrod/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Auch zwischen den Jahren ist die Polizei im Einsatz.

Bernd Weißbrod/dpa
  • Am 29. Dezember alarmierten Passanten die Polizei wegen eines Mannes mit Messer in Rottenburg.
  • Der Mann fiel in der Fußgängerzone durch auffälliges Verhalten auf.
  • Die Polizei traf ihn in der Bahnhofstraße an, wo er ein Messer vor ihnen wegwarf.
  • Bei der Festnahme leistete der polizeibekannte Mann Widerstand, es gab keine Verletzten.
  • Der Mann wurde in Gewahrsam genommen, weitere Details wie sein Alter wurden nicht bekannt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Anruf bei der Polizei kam am Montagvormittag, 29. Dezember, um 11.32 Uhr. Laut Polizeibericht soll kurz vorher ein Mann im Rottenburger Dom St. Martin Kirchenbesucher mit einem Messer bedroht und kirchliche Gegenstände beschädigt haben. Danach sei er auf den Marktplatz vor dem Dom gelaufen. Von dort lief er offenbar durch die belebte Fußgängerzone Richtung Neckar.

Jedenfalls wurden Gäste eines Straßencafés gegenüber der Zehntscheuer wenig später Zeugen der Festnahme des Mannes. Wie sie dieser Zeitung berichteten, seien mehrere Streifenwagen vorgefahren. Mindestens drei Polizisten hätten den mit einem Messer bewaffneten und laut schreienden Mann am Boden fixiert. Wie ein Polizeisprecher dieser Zeitung bereits am Mittag bestätigt hatte, warf der Mann den Polizisten vor seiner Festnahme das Messer vor die Füße. Im Anschluss habe man den polizeibekannten Tatverdächtigen zu Boden gebracht, vorläufig festgenommen und auf die Dienststelle mitgenommen.  Ersten Ermittlungen zufolge sei niemand verletzt worden.

Wie die Polizei am späten Nachmittag weiter berichtete, sei es bei der Festnahme zu Widerstandshandlungen und Beleidigungen gekommen. Bei dem Tatverdächtigen handele es sich um einen 30-jährigen Mann. Nach der Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen habe man ihn in eine Fachklinik eingeliefert. Er sehe jetzt einer entsprechenden Strafanzeige entgegen.