Neckarbaustelle bei Obernau: Ab Montag stoppen Ampeln den Radverkehr

Radfahrer müssen sich auf Wartezeiten auf dem Neckartalradweg einstellen.
Klaus-Dietmar Gabbert/dpa- Neckarumgestaltung bei Obernau startet kommende Woche – Radler müssen mit Wartezeiten rechnen.
- Ampeln regeln Baustellenzufahrt über den Neckartalradweg, da Begegnungsverkehr zu eng ist.
- Wartezeiten an Haltebuchten möglich: bis zu 20 Minuten, wenn die Ampel auf Rot steht.
- Radweg wird ein Stück nach Norden verlegt; später entstehen Buhnen und eine Auenlandschaft.
- Arbeiten zur Radwegverlegung voraussichtlich vom 27. April bis 15. Juli, weitere Beeinträchtigungen folgen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bis Ende des Jahres wird der Neckar bei Obernau naturnah umgestaltet. Unter anderem werden am nördlichen Neckarbogen östlich von Obernau sogenannte Taschen am Neckarufer angelegt, um dort eine „Eigenentwicklung der Flussböschung“ anzuschieben, wie die Planer erklären. Deshalb muss der Radweg an dieser Stelle ein Stück weit nach Norden verlegt werden. Anschließend werden in den Neckar Buhnen eingearbeitet, östlich des Neckars entsteht eine Auenlandschaft.
Derzeit wird die Baustelle eingerichtet. Als Zufahrt zur Baustelle dient der Radweg. Weil dieser zu eng ist für einen Begegnungsverkehr von Lastwagen und Radfahrern, werden Ampeln installiert, die den Verkehr regeln. Für Radfahrer bedeutet das, dass sie bei Rot an Haltebuchten warten müssen, bis die Ampel wieder auf Grün schaltet. Es können Wartezeiten bis zu 20 Minuten entstehen. Die Bauarbeiten für die Radwegverlegung dauern voraussichtlich vom 27. April bis 15. Juli. Auch während der Bauarbeiten in den folgenden Monaten müssen Radfahrer mit Beeinträchtigungen rechnen.

