Mössingen · Liedtradition
: Neues Mössinger Lied

Nach der Uraufführung auf dem Sommerfest lässt sich hier der Text des neuen Mössinger Liedes nachlesen.
Von
ST
Mössingen

Eine Uraufführung beim Jubiläumssommerfest in Mössingen. Die Chorgemeinschaft Mössingen, der Liederkranz Belsen und der Liederkranz Talheim singen gemeinsam das Mössinger Lied.

Erich Sommer

Am Sonntag wurde das neue Mössinger Lied das erste Mal auf der Bühne gesungen. Der Text stammt von Christof Zanke, die Melodie von Johannes Söllner.

Hier nun der Text von „Mössenga, m’r sengat“, zum Auswendiglernen und Mitsingen - denn an der Zuhörer-Resonanz haperte es bei der Uraufführung noch:

Refrain:

Woah, woah, woah, Mössenga, m’r sengat,

Woah, woah, woah, Mössenga, m’r sengat, Mössenga, m’r sengat, Mössenga, m’r sengat, Mössenga, m’r sengat, Mössenga, m’r sengat.

Denn die Äpfel gab’s schon im Paradies,

drum fahr’n wir den Hänger hinaus auf die Wies.

Wo der Buchenwald das Streuobst begrüßt,

wo der Bartel den Moscht holt, den Tag sich versüßt.

Die Öschinger, die schnitzen das Holz,

in Talheim bestaunt man mit Liebe und Stolz,

wie der Milan sich in’n Himmel erhebt,

wie der Mensch in der Mössinger Sommerluft schwebt.

In Bästenhardt werd’n Wolken gekratzt,

dass den Belsener Blüten der Staubbeutel platzt.

Und Bad Seba trinkt Schwefel, Belsen trinkt Kirsch,

und am beschten trinksch beides, damit du was wirsch.

Wo man Salomos Seide bedruckte der Welt,

und wo dennoch ein Goldener Engel zerfällt,

Wo umsonst und draußen man tanzt, ist der Kern,

und der eine findt’s laut, doch die and’re mag’s gern.