Integration in Rottenburg: Gambier laden zur „Danke-Feier“ ein

Das Bild entstand 2015: Für den Ommzug am Fasnetssonntag ließen diese jungen Gambier eine Büffelmaske einfliegen.
Ulrich Metz / Archiv- Gambier in Rottenburg feiern zehn Jahre Integration am 14. Februar.
- Veranstaltung um 17 Uhr im Rathaus-Foyer mit Essen und Getränken.
- Saikou Suwareh lobt die Unterstützung der Stadt und Ehrenamtlichen.
- Viele Gambier haben neue Berufe erlernt und sprechen Deutsch.
- Bilder und Videos zeigen Episoden der letzten zehn Jahre.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die jungen Männer können stolz sein auf das, was sie erreicht haben. Ohne die Hilfe vieler Rottenburger wäre es aber unmöglich gewesen, dass sie, die vor zehn Jahren aus Gambia nach Rottenburg kamen, heute sagen können: „Wir sind ein Teil der Stadtgesellschaft geworden.“
Rottenburg, sagt Saikou Suwareh, sei ein wunderbares Beispiel dafür, dass Integration gelingen könne, wenn es viele Menschen gibt, die helfen – angefangen bei den Ehrenamtlichen, die bei der Suche nach Wohnung, Ausbildung und Arbeit unterstützen. Auch die Mitarbeiter in der Stadtverwaltung halfen, wo es ging: „Rottenburg hat das besonders gut gemacht“, findet Suwareh.
Fingerfood aus Gambia
Manche, die vor zehn Jahren nach Rottenburg kamen, waren Analphabeten. „Heute sprechen sie die deutsche Sprache, sind Bäcker und Elektriker." Suwareh arbeitet als CT-Techniker bei Siemens.
Eine Gruppe der ehemaligen Flüchtlinge will deshalb ihre „Dankbarkeit zeigen“ und lädt alle Rottenburgerinnen und Rottenburger, die Lust und Zeit haben, am Freitag um 17 Uhr zu einer „Danke-Feier“ ins Rottenburger Rathaus-Foyer ein. Dort gibt es nicht nur Dankesworte, sondern auch Getränke und Fingerfood, zum Beispiel Hibiskusblüten-Saft und Baobab-Saft aus Gambia.
Gezeigt werden Bilder und Videos, die Episoden der vergangenen zehn Jahre erzählen. Unvergessen, wie 2015 rund 40 Gambier, die damals auf dem DHL-Gelände untergebracht waren, eine Büffelmaske per Luftpost aus Gambia einfliegen ließen und damit am Fasnetssonntag beim Omzug mitliefen.
