
Gedenken an NS-Zwangsarbeiter in Rottenburg: Aleksas Krumplys Großnichte kam mit litauischer Erde
Austeja Walter reiste von Vilnius nach Rottenburg, um am Freitag, 16. Mai, am Gedenkabend für die NS-Zwangsarbeiter teilzunehmen, die zwischen 1943 und 1945 aufgrund der schlechten Behandlung im Rottenburger Steinbruch und Gefängnis starben. Walters Großonkel war einer von ihnen.

Die Historikerin Benigna Schönhagen (links) und Austeja Walter aus Vilnius. Austeja Walters Großonkel Aleksas Krumplys war einer der etwa 85 NS-Zwangsarbeiter, die in Rottenburg ums Leben kamen. Er starb am 18. März 1945, wenige Tage vor seinem 22. Geburtstag.
Hete Henning