Feuerwehreinsatz in Ergenzingen
: Schwierige Löscharbeiten bei einem Dachstuhlbrand

Bis in die späten Abendstunden war die Feuerwehr am Freitag in Ergenzingen beschäftigt. Bei dem Einsatz war eine spezielle Leiter hilfreich.
Von
Hans-Jörg Schweizer
Ergenzingen
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Dachstuhlbrand in Ergenzingen

Dachstuhlbrand in Ergenzingen

Feuerwehr Rottenburg
  • In Ergenzingen brannte der Dachstuhl eines Einfamilienhauses – niemand wurde verletzt.
  • Auslöser war wohl ein technischer Defekt an einer Solaranlage am Freitagabend um 19.10 Uhr.
  • Passantin warnte die Bewohner, die das Haus im Bildechinger Weg rechtzeitig verließen.
  • Feuerwehr öffnete das Dach über Drehleiter, suchte Glutnester und löschte bis in den Abend.
  • 15 Fahrzeuge und 61 Kräfte im Einsatz, Straßen kurz gesperrt, Schaden etwa 50.000 Euro.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wahrscheinlich aufgrund eines technischen Defekts entstand am Freitagabend um 19.10 Uhr im  Rottenburger Teilort Ergenzingen bei einer Solaranlage starke Rauchentwicklung im Dachstuhl eines Einfamilienhauses. Eine Passantin hatte den Rauch im Bildechinger Weg bemerkt und die Bewohner des Hauses gewarnt, die das Gebäude dadurch rechtzeitig verlassen konnten. Es wurde niemand verletzt.

Die Löscharbeiten der Feuerwehr dauerten bis in die späten Abendstunden. Die Feuerwehrleute dämmten das Feuer zunächst ein und öffneten anschließend über die Drehleiter mit Einreißhaken die Dachhaut, um versteckte Glutnester freizulegen und gezielt nachlöschen zu können. Ein Atemschutztrupp kontrollierte derweil die Lage im Gebäudeinneren.

Drehleiter mit Gelenkteil bewährt sich

Aufgrund der Entfernung zwischen Brandhaus und Aufstellfläche der Drehleiter musste diese im Einsatzverlauf umgesetzt werden. Laut Bericht der Feuerwehr zeigte sich dabei der Vorteil des Gelenkteils im Leiterpark: Damit konnte über den Dachgiebel hinweg gearbeitet werden. Dennoch wurde die speziell ausgebildete Absturzsicherungsgruppe der Feuerwehr Rottenburg alarmiert, die das Dach vollständig öffnete und weitere Nachlöscharbeiten erledigte.

Die umliegenden Straßen mussten aufgrund der Rauchentwicklung kurzzeitig gesperrt werden. Der Sachschaden am Gebäude beläuft sich laut Meldung der Polizei auf etwa 50.000 Euro. Die Feuerwehr war mit 15 Fahrzeugen und 61 Einsatzkräften vor Ort. Während der gesamten Löscharbeiten wurden die Einsatzkräfte durch den Rettungsdienst mit sechs Fahrzeugen und 13 Leuten sowie das DRK Ortsverein Ergenzingen medizinisch abgesichert.