Felssicherungsarbeiten in Rottenburg: Remmingsheimer Steige dicht – Linienbusse fahren über Feldweg durchs Wohngebiet

Bereits 2014, als die Rottenburger Neckarhalde saniert wurde und acht Monate gesperrt war, wurden die Linienbusse von und nach Neustetten über einen Feldweg und durch- Berliner und die Weggentalstraße in Rottenburg umgeleitet. Das Manöver wird dieses Jahr während der zweiwöchigen Pfingstferien und der Sommerferien wiederholt.
Michael Hahn/Archiv- Remmingsheimer Steige wird in den Pfingst- und Sommerferien wegen Felssicherung gesperrt.
- Umleitung für Autos: über L370 nach Obernau und K6920 nach Remmingsheim oder über B 28/Seebronn.
- Linienbusse fahren über einen asphaltierten Feldweg zur Berliner Straße – wie bereits 2014.
- Nach Pfingsten geht es halbseitig weiter, der Verkehr wird mit Ampel geregelt.
- In den Sommerferien 2026 folgt erneut eine Vollsperrung: Schutzzaun und Netz an der Felsböschung.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wenn am 26. Mai die zweiwöchigen Pfingstferien beginnen, werden auf der Remmingsheimer Steige zwischen Rottenburg und Neustetten nur noch Baustellenfahrzeuge unterwegs sein. Das Landratsamt Tübingen lässt dann oberhalb der Steige auf einer Strecke von etwa 250 Metern 14 Tage lang Felssicherungsarbeiten durchführen. Sie sollen die Straße sowie Wohngebäude vor herabfallendem, losem Gestein schützen.
Die Remmingsheimer Steige (Kreisstraße 6921), eine der beiden wichtigen Straßenverbindungen von Rottenburg nach Neustetten, wird während dieser Zeit für den motorisierten Verkehr voll gesperrt. Das Landratsamt wird eine Umleitung über die L370 bis Obernau und anschließend über die K6920 bis Remmingsheim ausschildern. Die andere Ausweichroute führt von Rottenburg über die B 28 und Seebronn nach Remmingsheim.
Der Busverkehr führt durch die Felder
Für Linienbusse gelten diese Alternativstrecken nicht. Sie werden von Remmingsheim über einen asphaltierten Wirtschaftsweg, der von der K 6921 abzweigt, über die Felder zur Berliner Straße am Rande Rottenburgs und von dort durch die Weggentalstraße in die Stadt geleitet.
Das war bereits 2014 so. Damals wurde die zur Remmingsheimer Steige führende Neckarhalde saniert und war acht Monate lang gesperrt. Auch im Februar 2025 kam diese Ausweichroute für Linienbusse für zwei Wochen zum Einsatz. Grund waren sogenannte Beräumungsarbeiten an dem Felshang: Es wurden lose Steine und absturzgefährdete Bäume entfernt.
Nach der Sperrung während der Pfingstferien ist die Sache aber noch lange nicht erledigt. Die Felssicherungsarbeiten gehen dann weiter, die Remmingsheimer Steige wird dann aber nur noch halbseitig gesperrt sein. Der Verkehr von und nach Rottenburg wird dann mit einer Ampel geregelt.
Ende Juli kommt die nächste Vollsperrung
Eine weitere Vollsperrung der Remmingsheimer Steige steht während der Sommerferien 2026 von Ende Juli bis Mitte September bevor. Die Stadt Rottenburg, die einen Teil der Felssicherungsmaßnahmen übernimmt, wird dann an einer Felsböschung einen Steinschlagschutzzaun und ein Netz anbringen lassen, das herabfallende Steine aufhalten soll.
Nach Auskunft von Jens Kehrer, Leiter des Sachgebiets Straßenbau beim Landratsamt, wurde der Hauptteil der Arbeiten mit Absicht in die Pfingst- und Sommerferien gelegt. Dann nämlich kommt der Schülerverkehr per Bus nicht zum Tragen. Während der Ferien verkehren Kehrer zufolge täglich rund 70 Busse zwischen Rottenburg und Remmingsheim. Außerhalb der Schulferien sind jeden Tag etwa 80 Busse.

Dieser markante Felssporn mit Kreuz darauf gehört zu dem Abschnitt des Felshangs oberhalb der Remmingsheimer Steige, den das Landratsamt Tübingen und die Stadt Rottenburg dieses Jahr sichern lassen.
Gert Fleischer/Archiv