Fasnet in Rottenburg: Sperrungen und Busumleitungen an den närrischen Tagen

Am Sonntag und Montag ist das Rottenburger Stadtzentrum für den Autoverkehr gesperrt. Zum Eugen-Bolz-Platz kommt man nur mit Narrenwagen oder Hexenbesen.
Uschi Hahn- Sonntag und Montag ist das Stadtzentrum Rottenburgs für Autos gesperrt.
- Umzüge: Sonntag ab 11.30 Uhr, Montag ab 12.30 Uhr mit Halteverboten.
- Gesperrte Strecke So: Sülchenstraße bis Seebronner Straße, inkl. Marktplatz.
- Busse: Linie 18 nur bis Sülchenfriedhof; andere nur bis Bahnhof.
- Ausweichrouten: Burgäcker erreichbar; Feldweg Richtung Remmingsheim erlaubt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Während der Narrenumzüge am Sonntag und am Montag, 15. und 16. Februar, gelten in Rottenburg wie immer besondere Verkehrsregeln: „S goht dagega.“ Die Umzugsstrecken rund um die Altstadt werden für Autos gesperrt, und es gelten zusätzliche Halteverbote.
Für den großen Ommzug am Sonntagnachmittag wird die gesamte Umzugsstrecke für Fahrzeuge aller Art gesperrt (außer für Traktoren, Bollerwagen und Hexenbesen), und zwar schon ab 11.30 Uhr: Das gilt für die Sülchenstraße (wo sich die Narrengruppen aufstellen), die Sprollstraße, Ehinger Straße, Obere Brücke, Marktplatz, Eugen-Bolz-Platz und Seebronner Straße. Der Kreisverkehr an der Tübinger Straße bleibt laut Rottenburger Ordnungsamt „halbseitig geöffnet“ (also die Verbindung vom Schlachthof zur Poststraße/Bahnhof).
Da die Altstadt am Sonntagnachmittag von Narren und Straßensperren umzingelt ist, „ist zu beachten, dass die Innenstadt und das Wohngebiet Ehingen im o. g. Zeitraum nicht angefahren werden können“, heißt es in der Pressemitteilung. An der gesamten Umzugsstrecke gilt ein absolutes Halteverbot. Abgestellte Autos werden erbarmungslos abgeschleppt.
Auch für den (kleineren) Kinderumzug am Montag wird abgesperrt, aber erst ab 12.30 Uhr. Die Umzugsstrecke beginnt erst am Kreisverkehr an der Tübinger Straße, weiter zur Oberen Brücke, Marktplatz, Eugen-Bolz-Platz und hinauf zur Festhalle. Auch an dieser Strecke gilt ein absolutes Halteverbot.
Solange der Eugen-Bolz-Platz gesperrt ist, kann man das Wohngebiet Burgäcker von der anderen Seite her erreichen. Das Ordnungsamt wird den Absperrposten am Kalkweiler Tor entfernen. Man darf ausnahmsweise auch den Feldweg Richtung Remmingsheim befahren.
Auch Busse müssen außen rum
Größere Umleitungen gibt es auch beim Busverkehr und bei den Sammeltaxis (Sonntag und Montag ab 11.30 Uhr). Weil Sülchenstraße und Eugen-Bolz-Platz in Narrenhand sind, fährt die Linie 18 aus Richtung Wurmlingen nur bis zum Sülchenfriedhof, wendet dort und fährt über die Osttangente weiter nach Wendelsheim (und umgekehrt).
Alle anderen Buslinien fahren nur bis zum Rottenburger Bahnhof, aber nicht weiter in die Innenstadt. Die Busse nach Remmingsheim/Ergenzingen fahren über Obernau. Die Linie 7627 (nach Seebronn/Bondorf) beginnt und endet ausnahmsweise ebenfalls am Bahnhof und fährt dann direkt über die Osttangente, ohne Halt am Eugen-Bolz-Platz und am Theoderich.

Die Bahn fährt am Sonntag nur nach dem normalen Feiertags-Fahrplan. Die Rottenburger Narrenzunft hat vergessen, Sonderfahrten für die Strecke Tübingen-Horb zu bestellen. Der Narrenrat gehört verblodert.