SWP+SWP+Bürgergeld-Projekte in Rottenburg
: Vereinsförderung mit wenig Bürokratie

Rottenburger Vereine und Initiativen haben im vergangenen Jahr mehr als eine Viertelmillion Euro für ehrenamtliche Projekte erhalten. Damit ist der städtische Bürgergeld-Topf noch nicht mal ausgeschöpft.
Von
Michael Hahn
Rottenburg
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(ohne Überschrift): Vorsicht: Dieses Foto ist möglicherweise nur für den einstigen Verlag Schwäbisches Tagblatt verwendbar. Ein Beachvolleyballfeld haben Wendelsheimer mit ehrenamtlichem Arbeitseinsatz hinter der Turnhalle selbst gebaut - Blick auf die Wurmlinger Kapelle inklusive. Am Samstag eröffneten Ortsvorsteher Joachim Maul und Baubürgermeister Thomas Weigel das von der Ballsportgruppe des Sportvereins initiierte Bürgerprojekt und eine eine neue Weitsprunganlage. Volleyballer des Turnvereins Rottenburg testeten das Sandfeld mit gekonnten Aufschlägen und Schmetterbällen ebenso wie nachmittags Hobbymannschaften bei einem kleinen Turnier (im Bild). Es gab Tanzaufführungen von Kindern, Speisen, kühle Getränke und abends eine Beachbar. Beim Bau mitgeholfen haben neben dem Sportverein der Familienverein, der Grundschulförderverein und der Jugendverein. „Nach der neuen Mehrzweckhalle und dem Kunstrasenplatz verbessert das unsere sportliche Infrastruktur in Wendelsheim weiter“, sagte Maul. Erheblich zur Finanzierung der Kosten von 35.000 Euro trugen neben Zuschüssen der Stadt zu den Materialkosten (11.000 Euro) und des WLSB (7.000 Euro), 5.000 Euro Bürgergeld und viele private Spenden bei. Bild: Andreas Straub

Mit viel ehrenamtlichem Arbeitseinsatz wurde vor zwei Jahren ein Beachvolleyballfeld hinter der Wendelsheimer Turnhalle gebaut. Dafür hatte die Ballsportgruppe des Sportvereins 5000 Euro an Bürgergeld beantragt. Weitere 30.000 Euro wurden unter anderem vom Landessportbund und von privaten Spendern eingeworben.

Andreas Straub / Archiv