Baubeginn im März: Landesverkehrsminister gibt Zeitplan zu B28neu

Schwäbisches Tagblatt
.Hermann schrieb, das Verkehrsministerium Baden-Württemberg sei „erfreut“, dass das Bundesverkehrsministerium am 20. Juli die „von uns lange geforderten Baufreigaben“ für 15 Straßen erteilte, darunter die B28neu. Für fast alle dieser Bauvorhaben sei der Baubeginn inzwischen vom Land terminiert.
Baurecht und Baufreigabe allein reichen laut Hermann nicht aus, um die Maschinen anrücken zu lassen. Voraussetzung sei vielmehr „die in allen Einzelheiten berechneten und ausgearbeiteten Ausführungspläne für Straßen und Bauwerke, auf deren Grundlage erst genaue Massen ermittelt und die Ausschreibungsunterlagen erstellt werden können“. Mängel bei der Ausführungsplanung, das zeigten die Erfahrungen, hätten Kostensteigerungen und Verzögerungen zur Folge.
Das Tübinger Regierungspräsidium bereite seit Herbst dieses Jahres, so Hermann weiter, das Projekt B28neu zwischen Rottenburg und Tübingen zur Ausschreibungsreife vor. Erforderlich seien dafür detaillierte Abstimmungen mit verschiedenen Beteiligten wie Bahn, Stadt und Stadtwerke Tübingen, Stadt Rottenburg. Die nötige Verlegung der Gashochdruckleitung, die im Baufeld zwischen Kiebingen und Weilheim verläuft, präge den Ablauf stark. Außerdem verhandle das RP seit Jahresanfang mit Grundstückeigentümern, von denen sie Gelände braucht.
Im Januar, nächsten Monat also, werde als erstes Gewerk die Vorschüttung der Erddämme beim späteren Kreuzungsbauwerk zwischen B28neu und L371 nahe Weilheim ausgeschrieben. Diese Arbeiten sollen Mitte März beginnen. Bei dieser Gelegenheit sei ein „feierlicher Spatenstich“ für das gesamte Straßenbauvorhaben geplant. Derzeit laufe die Abstimmung mit dem Bundesverkehrsministerium. Ein früherer formeller Akt hätte nach Hermanns Ansicht lediglich „rein symbolischen Charakter“. Mit ersten Vorarbeiten in der Landschaft rechnete das Stuttgarter Verkehrsministerium im Februar.