Windpark am „Käpfle“: Projektierer reduziert Zahl der geplanten Anlagen bei Reutlingen

Einigung zwischen Projektierer und Stadt: Am Käpfle sollen nun nur noch vier Windenergieanlagen entstehen.
Symboldbild Patrick Pleul/ZB/dpa- Geplanter Windpark am Käpfle wird von fünf auf vier Anlagen reduziert – mehr Abstand zu Wohngebieten.
- Zwei Windräder entstehen in Pfullingen, zwei in Reutlingen – Fläche umfasst 120 Hektar.
- Mindestabstände: 1050 m zu Bronnweiler, 1150 m zu Ohmenhausen, 1950 m zu Gomaringen, 1650 m zu Gönningen.
- Reduktion verringert Schallbelastung – Wunsch vieler Bürger aus Dialogveranstaltungen berücksichtigt.
- Projektierer und Stadt betonen Dialogkultur – Beitrag zur Energiewende in der Region hervorgehoben.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach der Auswertung mehrerer Informationsveranstaltungen zum geplanten Windpark am Käpfle hat sich die „Schöller SI Erneuerbare GmbH“ in enger Abstimmung mit der Stadt Reutlingen entschieden, statt der ursprünglich angedachten fünf nur vier Windenergieanlagen auf der rund 120 Hektar großen Vorrangfläche im Reutlinger Süden zu realisieren, wie es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung an die Medien heißt.
„Die Resonanz auf diese Veranstaltungen hat uns beeindruckt, und wir bedanken uns herzlich bei allen, die sich eingebracht haben“, blickt Willi Schöller auf die Info-Abende zurück. „Unser Versprechen war, zuzuhören, die Anregungen aufzunehmen und sorgfältig zu prüfen. Diesem Anspruch sind wir nachgekommen: Im Rahmen der Projektentwicklung haben wir intensiv analysiert, welche Optimierungen unter Berücksichtigung der Rückmeldungen der Bürger möglich sind.“
Nach der Neuausrichtung jetzt vier Anlagen geplant
Bereits im laufenden Planungsprozess habe die Schöller SI Erneuerbare GmbH auf eine von den ursprünglich vorgesehenen sechs Anlagen verzichtet. Nun sei man mit der Stadt Reutlingen übereingekommen, den Windpark um eine weitere Anlage zu reduzieren. Damit sind insgesamt vier Windenergieanlagen geplant: Zwei auf der Gemarkung Pfullingen und zwei auf der Gemarkung Reutlingen. „Diese Anpassung trägt insbesondere dem Wunsch vieler Bürger nach einer größeren Entfernung zur Wohnbebauung Rechnung“, betont Schöller.
Nach der Neuplanung sind nun folgende Mindestabstände vorgesehen: Zu Bronnweiler sind es 1050 Meter, nach Ohmenhausen rund 1150 Meter, Gomaringen ist 1950 Meter entfernt und Gönningen 1650 Meter. Durch die Reduktion der Anlagenanzahl werde zudem die Gesamtschallbelastung verringert. „Das war ein weiterer wichtiger Punkt, der auf den Informationsveranstaltungen diskutiert und erörtert wurde“, so der Projektierer: „Wir sind überzeugt, dass diese Lösung die Interessen aller Beteiligten in Einklang bringt und einen wichtigen Beitrag zur Energiewende in unserer Region leistet.“
OB Thomas Keck mit der Reduzierung zufrieden
Auch Oberbürgermeister Thomas Keck ist von der Neuplanung überzeugt: „Einmal mehr beweist die Firma Schöller Fingerspitzengefühl für die angrenzenden Bezirke.“ Bereits im Vorfeld habe das Reutlinger Unternehmen durch seine maßgeschneiderten Beteiligungsangebote und Kommunikationskonzepte für die Öffentlichkeit überzeugt.
„Die Bereitschaft, die Anlagenzahl zugunsten größerer Mindestabstände zur Bebauung zu reduzieren, bestätigt aus meiner Sicht erneut, dass die mit der Projektiererauswahl betraute interkommunale Arbeitsgruppe die richtige Wahl getroffen hat. Schöller SI bringt nicht nur fachliches Know-how und langjährige Erfahrung in der Planung und Realisierung von Windkraftanlagen, sondern auch ein ausgeprägtes Gespür für regionale Besonderheiten und Bedürfnisse mit. Ich blicke auch weiterhin mit Zuversicht auf die Zusammenarbeit!“
Die Stadt Reutlingen habe die Sorgen und Nöte der Bevölkerung ebenfalls ernst genommen und gesammelt, unterstreicht der Oberbürgermeister in diesem Zusammenhang. Unter der Adresse www.reutlingen.de/windenergie finden sich Antworten auf die häufigsten Fragen aus der Bürgerbeteiligung.
