Gefrierender Regen im Süden, Schnee im Norden: Das Wetter am Mittwoch bringt für viele Menschen Gefahren mit sich. Der Deutsche Wetterdienst warnte in einer amtlichen Unwetterwarnung vor Glatteis in Teilen von Baden-Württemberg. „Der Niederschlag ist so heftig, dass der Eispanzer so anwächst, dass verbreitet mit Glätte zu rechnen ist“, sagte ein DWD-Meteorologe. Im Laufe des Vormittags werde es eine Unwetterwarnung geben.
Weite Teile von Südbaden bis nach Oberschwaben und eventuell auch die Schwäbische Alb werden demnach betroffen sein. „Eisregen wäre weniger gefährlich als gefrierender Regen. Dieser bildet auf den Straßen sofort eine glatte Oberfläche“, sagte der Meteorologe. Es würden erhebliche Verkehrsbehinderungen erwartet. In der Nordhälfte Baden-Württembergs zog schon erster Schnee vom Westen auf.
Währenddessen haben glatte Straßen am Morgen in Südbaden zu mehreren Unfällen geführt. Ein Autofahrer wurde dabei leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte.
In Gaggenau (Landkreis Rastatt) fuhr ein Fahrer mit seinem Fahrzeug auf eine Mauer auf und verletzte sich dabei leicht. Auch die Polizei Freiburg meldete mehrere Unfälle: Ein Auto sei unter anderem in eine Leitplanke gerutscht, zwei andere seien gegen eine Mauer gefahren. Ein Fahrer sei außerdem mit dem Fahrzeug von der Straße abgekommen und im Straßengraben stehen geblieben. Bei den Unfällen sei jedoch niemand verletzt worden.