Wannweil bei Reutlingen: Jugendliche lässt sich absichtlich von Zug überrollen – und rennt davon!

Die Vollbremsung des Lokführers kam zu spät: Eine Frau wurde bei Wannweil von einem Zug überrollt. (Symbolbild)
Friso Gentsch/dpa- Jugendliche legt sich bei Wannweil auf Gleise und lässt sich von Zug überrollen – bleibt unverletzt.
- Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch; Zug war mit 110 km/h unterwegs, Notbremsung erfolglos.
- Tatverdächtige, etwa 15–18 Jahre, lief lachend davon; Polizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs.
- Beschreibung: Schulterlange Haare, schwarze Daunenjacke, dunkelblaue Jeans – Hinweise gesucht.
- Zeugen kontaktieren Polizei Stuttgart unter +4971155049-1020 oder bpoli.stuttgart.oea@polizei.bund.de.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Diese lebensgefährliche Aktion einer Jugendlichen im Kreis Reutlingen wirft viele Fragen auf: Eine Unbekannte hat sich in Wannweil in Baden-Württemberg von einem fahrenden Zug überrollen lassen. Sie blieb dabei unverletzt und ist laut Bundespolizei anschließend lachend davongelaufen.
Die Verdächtige, deren Alter auf zwischen 15 und 18 Jahren geschätzt werde, habe sich kurz nach 10 Uhr zwischen die Schienen flach auf den Boden gelegt, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Ein Regionalzug von Tübingen nach Reutlingen preschte mit 110 Kilometern pro Stunde heran. Obwohl der Lokführer die Situation erkannte und sofort eine Schnellbremsung einlegte, kam der Zug nicht mehr rechtzeitig zum Stehen. Der Zug fuhr über die junge Frau.
Jugendliche soll zwischen 15 und 18 Jahren alt sein
Als der Zug nach der Notbremsung zum Stehen gekommen sei, habe eine Zugmitarbeiterin beobachtet, wie die Verdächtige davongelaufen sei und gelacht habe. Durch die Notbremsung wurde niemand verletzt. Nach dem lebensgefährlichen Vorfall am Mittwoch ermittelt die Polizei nun wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.
„Es ist ein Wunder, dass sie da unverletzt herausgekommen ist“, stellt ein Sprecher der Bundespolizei in Stuttgart fest. Räumschilder, herunterhängende Leitungen – die Gefahr unter einem Zug zu sterben, sei immens. Wenngleich den Beamtinnen und Beamten nahezu keine vergleichbaren Fälle bekannt sind, sei es nicht auszuschließen, dass es sich um eine Art Mutprobe gehandelt habe. Ob ein Internet-Trend in Zusammenhang mit dem Vorfall steht? Davon sei nichts bekannt, erklärt der Sprecher.
Die Tatverdächtige wird als etwa 15 bis 18 Jahre alt beschrieben. Sie hatte offenbar schulterlange Haare und trug zur Tatzeit eine lange schwarze Daunenjacke und eine dunkelblaue Jeans.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Tat oder der Unbekannten geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971155049-1020 oder per E-Mail an: bpoli.stuttgart.oea@polizei.bund.de zu melden.
