Vorzeitige Neuwahl: Reutlingens Oberbürgermeister Keck ist neuer Präsident des Albvereins

Thomas Keck wünscht sich einen modernen und schlank aufgestellten Schwäbischen Albverein.
Schwäbischer Albverein- Thomas Keck ist neuer Präsident des Schwäbischen Albvereins – gewählt in Sigmaringendorf.
- Er übernimmt den Vorsitz für die verbleibenden drei Jahre nach dem Rücktritt von Hans-Ulrich Rauchfuß.
- Keck kündigt Konsolidierung an: sparen, Strukturen überarbeiten und Abläufe vereinfachen.
- Ziel ist ein moderner, schlanker Verein, offen für Neues und mit gepflegten Traditionen.
- Fokus bleibt auf Ehrenamt sowie auf Familien- und Jugendarbeit, Mitgliederzahl geht zurück.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Reutlinger Oberbürgermeister Thomas Keck (63) ist wie erwartet zum Präsidenten des Schwäbischen Albvereins gewählt worden: Bei ihrer Sitzung in Sigmaringendorf votierten die Mitglieder des Hauptvereins für Keck, der bisher gemeinsam mit Regine Erb als Vizepräsident tätig war. Er übernimmt für die verbleibenden drei Jahre der Wahlperiode den Vorsitz des Vorstands, nachdem der bisherige Präsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß im Januar als Präsident zurückgetreten war.
Keck ist seit 1993 ehrenamtlich im Albverein engagiert und leitete über 25 Jahre lang die Ortsgruppe Betzingen. Von 2005 bis 2021 war er außerdem Vorsitzender des Lichtenstein-Gaus. 2017 ist er Vizepräsident des Gesamtvereins geworden. „Ich wünsche mir einen modernen und schlank aufgestellten Schwäbischen Albverein, in dem sich alle, die gerne Outdoor-Sport betreiben, und denen unsere Natur sowie eine gute Gemeinschaft wichtig ist, wohlfühlen. Wir wollen noch offener sein gegenüber Neuem, gleichzeitig aber positive Traditionen weiterleben“, erklärt Keck. „Dafür möchte ich mich als Präsident einsetzen.“ Mit dem Ressortprinzip, das vor einem Jahr eingeführt wurde, sei die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt worden. Das war eine Voraussetzung dafür, dass Keck kandidierte.
Mitgliederzahl geht zurück
Als große Herausforderung sieht Keck den demografischen Wandel. Der Verein leidet unter Mitgliederschwund und erhält weniger staatliche Zuschüsse. „Wir müssen den Verein konsolidieren. Das heißt aber nicht nur sparen, sondern auch Strukturen überarbeiten und Dinge vereinfachen.“ Als ein wichtiges Stück Zukunft für den Verein sieht Keck die Familien- und Jugendarbeit, die er weiter ausbauen möchte. „Herzstück des Schwäbischen Albvereins ist das Ehrenamt“, betont der neue Präsident. Die vielen freiwillig Engagierten brächten ein enormes Know-how in den Bereichen Wandern und Outdoor-Sport, Wegearbeit, Naturschutz sowie schwäbischer Kultur mit. „Das müssen wir in der Gesellschaft sichtbarer machen“, betont Keck.
