Verkaufsoffener Sonntag Pfullingen: Viele volle Plätze und Geschäfte

Gut bevölkert war der Pfullinger Marktplatz am Sonntag, 22.März, mit seinen Food-Trucks und auch sonst zahlreichen Verpflegungs-Ständen.
Jürgen Herdin- Pfullingen feierte am Sonntag, 22. März, „Frühlingserwachen“ mit verkaufsoffenem Tag.
- Rund 50 Teilnehmende: Geschäfte, Vereine, Kindergärten und Schulen.
- Food-Trucks, Bewirtung, Basteln, Oster-Accessoires an mehreren Standorten.
- „Pflüma“ im Steinge: Kranfahrten, Spenden für Niko Kappels Initiative.
- Kostenlose Shuttle-Busse verbanden City, Steinge und Memmelers Wiese.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das große Straßenfest zum Erwachen des Frühlings begann am Sonntag trübe, kühl und für Sieglinde Schairer schon kurz vor 8 Uhr. „Wir mussten ja aufbauen und hofften auf eine Menge Besucher“, so die Vorsitzende des Gewerbe- und Handelsvereins (GHV). Der hatte für den zudem verkaufsoffenen Tag rund 50 Teilnehmende aktivieren können: Geschäfte, Vereine, Kindergärten und Schulen. Am Nachmittag dann, „die Dinge laufen gut, ich bin sehr zufrieden“, so Schairer, machte sie sich mit dem Rad auf den Weg ins Gewerbegebiet Steinge.
Dort war die Belegschaft von „Pflüma“ ebenfalls schon früh auf den Beinen. Für die Geschäftsführer Dominik Pflüger und Patrick Masterson war es die erste Teilnahme am Frühlingserwachen – da sollte es ein Einstand nach Maß werden. „Zumal wir hier so gut aufgenommen wurden“, sagte Pflüger. Der große Vertriebspartner von Kärcher-Geräten mit eigenem Serviceteam hatte für einen großen Spezialkran gesorgt, der die Besucher im Norden der Stadt, gut vertäut und mit Karabinerhaken gesichert, in luftige Höhe brachte. Pflüma war 2024 in Laisen abgebrannt.
Shuttle-Busse für den Top-Service
„In Pfullingen fanden wir dann 1000 Quadratmeter Verkaufsfläche hier in der Uhlandstraße und hatten eine tolle Unterstützung durch die städtische Wirtschaftsförderung und den GHV“, so Pflüger. Bei ihm gab es ab 10 Uhr Weißwurstfrühstück mit Brezeln – eigentlich kostenlos. „Aber wir haben um Spenden gebeten für Niko Kappels Initiative“, erklärt Pflüger. Kappel, Weltmeister und Paraolympiasieger im Kugelstoßen, engagiert sich sehr für die Förderung von Menschen mit Handicaps und Inklusionsprojekte.

Frühlingserwachen und bunter Oster-Schmuck gehen immer einher - auf dem diesmal so sonnnigen Straßenfest.
Jürgen HerdinAccessoires für das kommende Osterfest
Gegen 11 Uhr holte der Frühlingserwachen-Shuttle-Bus die ersten Festbesucher im Gewerbegebiet Steinge ab, wo, neben anderen, der Bosch-Service, Mercedes-Benz und das „Modeherz“ mit von der Partie waren. Zunächst ging es in die City. In der Innenstadt mit ebenfalls geöffneten Geschäften, Food-Trucks auf dem Marktplatz und der Bewirtung durch Vereine und Schulklassen war auch der Passy-Platz gut bevölkert. Hier trafen die Besucher den Tierschutzverein aus Lichtenstein, den Tagesmütterverein und Pfullinger Kindergärten.
Mütter der Kleinen vom Waldkindergarten, den „Waldwichteln“, erklärten, was ein „Traumfänger“ ist. Dann ging es mit allen möglichen Sorten Wolle und feinem Draht ans Basteln mit der jungen Besucherschaft. Die Väter sorgten nebenan für heiße Waffeln. Die sonst sehr um streunende Katzen bemühten Tierschützer hatten jede Menge Accessoires für das kommende Osterfest im Angebot, beim Naturkindergarten Urschel gab es Würste vom Grill und Tipps, wie Kerzenziehen funktioniert.
Stadtkapelle spielt zum Frühschoppen
Ganz im Südwesten, der dritten Station, waren die Frühlings-Fest-Organisatoren ebenfalls schon früh auf den Beinen. Der Musikverein Stadtkapelle spielte zum Frühschoppen auf. Vor allem aber galt es, den gewohnt großen Besucherstrom im Gewerbegebiet Memmelers Wiese zu kanalisieren: hier Verpflegung, dort Seile drehen, Spiel und Spaß – und vor den Geschäften Produktvorführungen. Die Bewirtung arbeitete die „Groß-Fest-Lagen“ erprobte Feuerwehr auf gewohnt routinierte Weise ab. Zwischenzeitlich sorgten Übungen der Jugendfeuerwehr und der Bergwacht für Kurzweil.
Besonders gut kam beim Publikum – neben viel Unterhaltung und Sonnenschein – an, dass die Autos zu Hause gelassen werden konnten. Denn jahrelange Routine und eine gute Planung machten es möglich: In einer Art Rundkurs zogen die kostenlosen Shuttle-Busse den gesamten Frühlingserwachentag über durch das Stadtgebiet, während der Bürgerbus seine Pfullinger Kundschaft aus den Halbhöhenladen in die City brachte.
