Unternehmen in Eningen: Die Federnfabrik Erwin Lutz ist insolvent

Das Insolvenzverfahren wurde eröffnet. (Symbolfoto)
Oliver Berg/dpaWeil die Geschäfte zuletzt schlechter liefen als erwartet, hat das Eninger Unternehmen Federnfabrik Erwin Lutz GmbH einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Tübingen eingereicht. Der Reutlinger Rechtsanwalt Jürgen Sulz wurde zum vorläufigen Insolvenzverwalter ernannt und verfügt bis auf Weiteres über das Vermögen der Firma.
„Die Firma Federnfabrik Lutz mit erheblichen Umsatzrückgängen zu kämpfen. Diese hat bereits vor Insolvenzantrag einen Stilllegungsbeschluss gefasst und alle Mitarbeiter gekündigt“, sagt Sulz auf Anfrage unserer Zeitung. Der Betrieb werde im Rahmen des Insolvenzantragsverfahrens fortgeführt. „Die Mitarbeiter erhalten ihren Lohn über das Insolvenzgeld. Dieses wurde bereits für die Monate Juli und August 2024 vorfinanziert und an die Mitarbeiter ausbezahlt“, erläutert Sulz.
Die Federnfabrik Erwin Lutz GmbH ist auf die Herstellung von technischen Federn spezialisiert. Das Sortiment umfasst verschiedene Federnarten wie Druckfedern, Zugfedern, Drehfedern, Drahtbiegeteile und spezielle Bauteile wie Blattfedern und Magazinfedern. Die Produkte werden in Branchen wie etwa in der Automobilindustrie, im Maschinenbau oder in der Elektronik eingesetzt. Zuletzt wurde das Unternehmen von Tanja Sofia Knörzer und Tobias Ulrich geleitet.