Unfall beim Schloss Lichtenstein: Pedelec-Fahrer stürzt 15 Meter tief in eine Schlucht

Das Schloss Lichtenstein ist ein beliebtes Ausflugsziel, jedoch passieren auch immer wieder Unfälle in der Nähe des Schlosses.
Thomas Warnack/dpa- 69-jähriger Pedelec-Fahrer stürzt bei Schloss Lichtenstein 15 Meter in eine Schlucht.
- Unfall ereignete sich nahe Ohafelsen; Ursache des Sturzes bleibt unklar.
- Wanderer hörten Hilferufe und alarmierten Rettungskräfte.
- Bergwacht barg den Schwerverletzten bei Starkregen aus unwegsamem Gelände.
- Feuerwehr, Rettungsdienst und Bergwacht mit insgesamt 40 Einsatzkräften vor Ort.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
„Glück im Unglück hat ein 69-jähriger Pedelec-Fahrer trotz zahlreicher schwerer Verletzungen gehabt“, schreibt das Polizeipräsidium Reutlingen. Der Mann war am Samstagnachmittag mit seinem Fahrrad von der Straße abgekommen und auf abschüssigem Gelände mehrere Meter tief in eine Schlucht gestürzt.
Der 69-Jährige fuhr mit seinem elektrisch unterstützten Mountainbike gegen 13 Uhr auf der L 230 im Bereich des Albtraufs am Schloss Lichtenstein und stürzte in der Nähe des sogenannten Ohafelsens aus bislang unbekannter Ursache. In der Folge geriet er in dem abschüssigen Gelände ins Rutschen und stürzte schließlich etwa 15 Meter tief in eine Schlucht.
Wanderer hören die Hilferufe des Verletzten
Der Mann erlitt schwere, jedoch nicht lebensgefährliche Verletzungen. Aufgrund des Sturzes und seiner Verletzungen war es ihm nicht mehr möglich, auf sein Mobiltelefon zuzugreifen und Hilfe zu rufen. Zwei Wanderer, die zufällig in der Nähe waren, konnten die Hilferufe des verletzten 69-Jährigen aus der Schlucht wahrnehmen und setzten die Rettungskette in Gang. Der Verletzte wurde noch an der Absturzstelle durch den verständigten Rettungsdienst und die Bergwacht erstversorgt, wobei die Rettungsmaßnahmen durch später einsetzenden Starkregen erschwert wurden. Da der Einsatz eines Rettungshubschraubers nicht möglich war, musste der Verletzte durch die Bergwacht aufwändig durch teils unwegsames Gelände gerettet werden.
Viele Einsatzkräfte vor Ort
Er wurde im Anschluss durch den Rettungsdienst in eine nahegelegene Klinik gebracht, wo er stationär aufgenommen werden musste. „Letztendlich hätte sich der schwer verletzte 69-Jährige ohne die Hilfe der Wanderer und der Einsatzkräfte nicht selbst aus seiner misslichen Lage befreien können“, schreibt die Polizei.
Die Freiwillige Feuerwehr Lichtenstein war mit drei Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften vor Ort. Seitens des Rettungsdienstes wurden drei Fahrzeugen und sechs Einsatzkräfte sowie seitens der Bergwacht drei Fahrzeuge und 11 Einsatzkräfte eingesetzt.
