Ausfall bei Kreiskliniken Reutlingen: Lage unter Kontrolle – Notbetrieb beendet

Die Kreiskliniken Reutlingen sind seit Dienstagvormittag von einem IT-Ausfall betroffen.
Kreiskliniken Reutlingen- Schwerer IT-Ausfall lähmt Kreiskliniken Reutlingen seit Dienstagvormittag.
- Notaufnahmen in Reutlingen und Münsingen abgemeldet, Telefone gestört.
- Bevölkerung soll bei Notfällen umliegende Kliniken aufsuchen oder 112 wählen.
- Krisenstab arbeitet intensiv an der Behebung des Problems.
- Weitere Updates folgen, regulärer Betrieb soll schnellstmöglich wiederhergestellt werden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach einem technischen Problem und einem partiellen Stromausfall hat sich die Lage in den Kreiskliniken Reutlingen spürbar entspannt. Betroffen waren sowohl das Klinikum am Steinenberg in Reutlingen als auch die Albklinik in Münsingen. Ausgelöst wurde der Ausfall durch einen Kurzschluss, der im Zuge von Anbindungsarbeiten einer neuen Klimakühlung im Serverraum der IT auftrat. In der Folge kam es zu weitreichenden Beeinträchtigungen der IT-Infrastruktur.
Die Kliniken gingen umgehend in den Notfallbetrieb über und aktivierten den Krisenstab. Planbare Operationen wurden vorsorglich verschoben, die Notaufnahmen vorübergehend bei der Rettungsleitstelle abgemeldet. Dank des koordinierten und umsichtigen Handelns aller Beteiligten – insbesondere in Zusammenarbeit mit dem Leitungsteam der Kliniken, dem Deutschen Roten Kreuz, der Feuerwehr sowie dem Technischen Hilfswerk – blieb die Lage jederzeit unter Kontrolle. Die Versorgung der Patientinnen und Patienten war durchgehend sichergestellt.
Die Kreiskliniken sind inzwischen wieder vollständig an die Leitstelle angebunden, der Rettungsdienst fährt beide Standorte regulär an. Auch Notfälle können wieder jederzeit direkt in den Notaufnahmen behandelt werden. Die telefonische Erreichbarkeit der Kliniken ist ebenfalls wiederhergestellt.
Landrat machte sich Bild der Lage
Landrat Dr. Ulrich Fiedler, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Kreiskliniken, machte sich am Nachmittag vor Ort ein Bild von der Situation und besuchte den Kriseneinsatzstab. Er dankte allen Einsatzkräften und Mitarbeitenden für ihr umsichtiges Handeln in dieser herausfordernden Lage.
Auch Geschäftsführer Dominik Nusser lobte das Engagement:
„Die Zusammenarbeit aller Beteiligten – intern wie extern – war vorbildlich. In einer solch angespannten Situation zeigt sich, wie wichtig eingespielte Prozesse, gegenseitiges Vertrauen und ein starkes Netzwerk im Gesundheitswesen sind. Mein ausdrücklicher Dank gilt allen Kolleginnen und Kollegen sowie den haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften, die mit großem Einsatz und Ruhe gehandelt haben.“
Unterstützung leistet das THW weiterhin durch die Ausleuchtung einzelner Klinikbereiche, in denen der Strombetrieb noch nicht vollständig wiederhergestellt ist. Diese Bereiche befinden sich außerhalb der direkten Patientenversorgung.
Die Kreiskliniken danken allen Mitarbeitenden, Einsatzkräften sowie Patientinnen und Patienten für ihr Verständnis und ihr Vertrauen in dieser außergewöhnlichen Situation.
