Tanz macht Mut
: Reutlinger Klinikum tanzt bei der „Jerusalema-Challenge“ mit

Ein Videoclip macht Mut: Der Jerusalema-Song des südafrikanischen Komponisten Kgaogelo Moagi ist im vergangenen Jahr zu einem weltweiten viralen Hit geworden, weil bei der „Jerusalema-Challenge“ überall Tanzvideos von Menschen aller Beruf- und Altersgruppen gedreht wurden.
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dem
Reutlingen

Bild: Klinikum

Nicht gesetzt

Nun tanzt auch Reutlingen mit: Seit Donnerstag ist ein Beitrag der Kreiskliniken im Netz zu sehen. „Gerade in Anbetracht der schwierigen Zeiten während der Corona-Pandemie wollen auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreiskliniken ein Zeichen setzen“, erklärt Pressesprecher Eckhard Zieker.

Der vier Wochen lang aufwändig produzierte Jerusalema-Videoclip soll Mut machen und Zusammenhalt zum Ausdruck bringen. Getanzt wird auf dem Hubschrauberlandeplatz, bei der Notaufnahme, im OP-Saal, in den Gängen und Katakomben sowie auf der Kinderstation. „Auch in den Kreiskliniken Reutlingen arbeiten viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich unter erhöhten physischen wie auch psychischen Belastungen mit Corona-Patienten, müssen flexibel eingesetzt werden und untereinander aushelfen“, sagt Zieker.

Durch das gemeinsame Tanzen bringe das gesamte Klinikteam zum Ausdruck, dass es gerade in dieser nicht einfachen Zeit füreinander da sei und zusammenhalte.

Am Videoclip hat sich die Feuerwehr Reutlingen mit einer Teleskop-Bühne beteiligt, auch das Deutsche Rote Kreuz tanzte begeistert mit. Die Idee hatten Nermina Osman aus der Personalabteilung und Radiologe Jens Hanke.

Auch das Tübinger Christiane-von-Kölle-Stift der Samariterstiftung beteiligt sich an der Challenge und hat ein eigenes Video ins Netz gestellt: