Stromausfall in Reutlingen: Operationen in den Krankenhäusern verschoben

Die Notstromversorgung habe in den Krankenhäusern in Reutlingen und Münsingen nach dem Stromausfall gut funktioniert, allerdings wurde der Betrieb am Montagmorgen dennoch reduziert.
Kreiskliniken Reutlingen- Stromausfall trifft Kliniken in Reutlingen und Münsingen – Betrieb stark reduziert.
- Notstrom lief stabil, doch medizinische Geräte werden erst wieder hochgefahren.
- Klinikum am Steinenberg ist abgemeldet: Notfälle gehen in umliegende Häuser.
- Alle planbaren Operationen wurden vorsorglich verschoben; Nachholtermin offen.
- Ursache laut Netze BW: Brand im Umspannwerk, Hinweise auf Brandstiftung.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In den Krankenhäusern Klinikum am Steinenberg in Reutlingen und Albklinik in Münsingen sind aufgrund des Stromausfalls am Montag, 8. Juni, die Notstromaggregate angesprungen. Das bestätigt Christian Hirtz, Pressesprecher der Kreiskliniken Reutlingen gGmbH. Die Notversorgung habe funktioniert, dennoch sei der Betrieb auf das Minimum reduziert worden.
Die medizinischen Geräte werden nun wieder hochgefahren, „alles läuft noch mit angezogener Handbremse“, sagt Hirtz im Telefonat mit der SÜDWEST PRESSE. Grund für den Stromausfall ist ein Brand im Umspannwerk in der Markwiesenstraße im Betzinger Gewerbegebiet Mark-West. Nach Angaben des Netzbetreibers gibt es Anzeichen für eine Brandstiftung in einem Umspannwerk.
Es seien drei Brandstellen gefunden worden, außerdem seien der Zaun und das Gelände vor der Anlage beschädigt, sagte ein Sprecher von Netze BW. Ein Sprecher des Landeskriminalamts (LKA) Baden-Württemberg sagte, die Polizei ermittle in alle Richtungen.
Notfälle kommen aktuell nicht nach Reutlingen
Das Klinikum am Steinenberg ist von der Leistelle abgemeldet. Bedeutet: Dingende Notfälle müssen in umliegenden Krankenhäusern behandelt werden. Vorsorglich wurden alle elektiven, also planbaren Operationen verschoben. Ob diese im Lauf des Tages oder erst morgen nachgeholt werden, ist laut Kliniksprecher noch nicht entschieden. Weil die IT für die Albklinik in Münsingen ebenfalls aus Reutlingen gesteuert wird, sind die Abläufe dort genauso betroffen wie im Reutlinger Krankenhaus.

