Streik der Busfahrer: Keine Rente, keine Fahrt: Das fordern die Busfahrer der RSV
Die Busfahrer der Reutlinger Stadtverkehrsgesellschaft streikten am Mittwoch und versammelten sich auf dem Marktplatz. Weitere Streiks sind möglich – auch im morgendlichen Schülerverkehr.
Verdi-Sprecher Benjamin Stein und Joachim Schenk, langjähriger Betriebsratsvorsitzender der RSV, fordern auf dem Marktplatz eine betriebliche Altersvorsorge für Busfahrer und alle anderen Beschäftigten der RSV. ⇥
Maik Wilke
Die Busfahrer der RSV versammelten sich am Mittwoch, 21. Februar, auf dem Marktplatz in Reutlingen.
Maik Wilke
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Die Busfahrer der Reutlinger Stadtverkehrsgesellschaft streiken nicht gerne. Denn jedem Fahrgast, den man am Streiktag stehen lasse, „muss man am Tag darauf wieder ins Gesicht schauen“, sagt Joachim Schenk, Busfahrer aus Ohmenhausen. „Wir holen die Schülerinnen und Schüler morgens ab, bringen Berufstätige nachmittags nach Hause. Wir kennen unsere Fahrgäste.“ Und doch steht am Mittwoch, 21. Februar, der Busbetrieb in Reutlingen von 9 Uhr bis Mitternacht still – für die Busfahrer der RSV ist das unausweichlich. Ihre Forderung: Alle Beschäftigten der RSV sollen eine betriebliche Altersvorsorge erhalten.
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