SSV Reutlingen - VfR Aalen
: Sieben vermummte Fans festgenommen

Zufrieden ist die Polizei mit dem Verlauf des Einsatzes anlässlich des Oberligaspiels des SSV Reutlingen gegen den VfR Aalen, das am Samstagnachmittag 1150 Zuschauer verfolgten und 0:0 endete.
Von
swp
Reutlingen
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Fussball OL | SSV Reutlingen vs. VfR Aalen: Fussball OL | SSV Reutlingen (rot) vs. VfR Aalen (schwarz/weiss) // 2024-11-23 // Foto: Joachim Baur // Pyro im VfR Fanblock

Bis auf das Abbrennen von Pyrotechnik im Gästeblock zu Beginn der Partie verlief das Oberligaspiel am Samstag in Reutlingen aus Sicht der Polizei störungsfrei.

Joachim Baur
  • Polizei zufrieden mit Oberligaspiel SSV Reutlingen vs. VfR Aalen, 1150 Zuschauer, 0:0.
  • Pyrotechnik im Gästeblock, sieben vermummte Fans festgenommen, später freigelassen.
  • Hochrisikospiel wegen rivalisierender Fangruppen, starke Polizeipräsenz inkl. Drohne.
  • Konsequent getrennte Fangruppen, Spiel und Anreise störungsfrei.
  • Schaden am Mannschaftsbus der Gäste beim Rangieren, nicht durch Gewalt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Aufgrund des bekannten, rivalisierenden bis feindschaftlichen Verhältnisses mancher Fangruppen und Erfahrungen aus vergangenen Begegnungen wurde das Spiel von der Polizei als Hochrisikospiel eingestuft. In die unter der Federführung des Polizeireviers Reutlingen durchgeführten Einsatzmaßnahmen waren daher unter anderem auch zahlreiche Beamtinnen und Beamte des Polizeipräsidiums Einsatz, darunter auch Polizeireiter, eingebunden. Für einen besseren Überblick aus der Luft war zeitweise eine Drohne eingesetzt.

Fans konsequent trennen

Um mögliche Auseinandersetzungen bereits im Ansatz zu verhindern, legte die Polizei den Fokus auf die konsequente Trennung der Fanlager. Dieses Konzept ging auf. Die An- und Abreise der Fangruppierungen und sonstigen Zuschauer verlief wie das Spiel selbst – bis auf das Abbrennen von Pyrotechnik im Gästeblock zu Beginn der Partie – störungsfrei. Die Polizei teilt zudem mit, dass ein Sachschaden am Mannschaftsbus der Gäste nicht durch Übergriffe oder Ausschreitungen, sondern beim Rangieren bei der Einfahrt auf das Gelände entstand.

Insgesamt sieben Personen, darunter vier Anhänger der Heim- und drei der Gastmannschaft, die sich auf dem Weg zum Stadion oder bei der Abreise vermummt und teils auch Protektorenhandschuhe angelegt hatten, wurden vorübergehend festgenommen und nach Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Teilweise kam es in diesem Zusammenhang zu Beleidigungen gegenüber Polizisten.