: Weit weniger als die angemeldeten 300 Autos – zwischen „friedlichem Zusammenleben“ und extremen Haltungen
Ein Autokorso bewegte sich am Samstagnachmittag durch Reutlingen. Die Aktion sollte auf die Diskriminierung russischsprachiger Menschen in der Region aufmerksam machen. Einige Teilnehmende gaben sich medienkritisch, manche extrem.
Ein Autokorso mit 25 Fahrzeugen bewegte sich am Samstag durch Reutlingen. Die Teilnehmer fühlen sich seit Beginn des Krieges in der Ukraine zusehends diskriminiert.
Mathias Huckert
Svetlana Alimova hielt als Organisatorin des Autokorsos eine kurze Ansprache. „Ich kann nicht in die Köpfe der Menschen schauen“, sagte sie, als sie gefragt wurde, ob sich vielleicht auch Befürworter des Krieges unter den Teilnehmenden befinden.
Mathias Huckert
Machten ihr Auto für die Fahrt durch Reutlingen bereit: Zwei Teilnehmer der Auto-Demo.
Mathias Huckert
Fahnen waren erlaubt: Sofern sie verkehrssicher angebracht waren, durften die Teilnehmenden des Autokorsos Flaggen anbringen. Neben der deutschen und der russischen konnte auch die kasachische Flagge gesehen werden.