Kurze Vornamen im Trend: Das sind die beliebtesten Babynamen im Raum Reutlingen

In der Hitliste der Vornamen in der Region liegen Mia und Noah ganz vorn.
Elisa Schu/Symbolbild dpa- Mia und Noah sind 2024 die beliebtesten Vornamen in der Region Neckar-Alb.
- Kurze Namen dominieren die Rankings – Leon, Emil, Lina und Marie folgen auf den Spitzenplätzen.
- 6300 Geburten 2024 in der Region: Höchste Rate im Landkreis Reutlingen mit 8,82 pro 1000 Einwohner.
- Geburtenüberschuss nur in Tübingen, Reutlingen und Zollernalbkreis verzeichnen deutliche Defizite.
- Durchschnittliche Kinderzahl pro Frau in Tübingen bei 1,23, bundesweit benötigt wären 2,1.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Eltern in der Region Neckar-Alb setzen bei der Namenswahl für ihren Nachwuchs auf kurze und klangvolle Vornamen. Am beliebtesten sind die Namen Mia und Noah, teilte die IHK jetzt mit. Die IHK Reutlingen hat die Namensstatistiken für das Jahr 2024 der Standesämter Reutlingen, Tübingen und Balingen ausgewertet.
Lange Vornamen sucht man im Ranking fast vergeblich: Bei den Mädchen steht im Jahr 2024 Mia auf Platz 1, dicht gefolgt von Lina und Marie. Bei den Jungen liegt ein Klassiker vorn: Noah ist bereits im vierten Jahr in Folge der beliebteste Jungenname in der Region. Auf den Plätzen 2 und 3 landen Leon und Emil. Die beliebtesten Jungennamen in der Region bestehen meist aus ein oder zwei Silben. Nur Elias auf Platz 10 hat drei Silben. Auch bei den Mädchennamen dominieren kurze Varianten. Ausnahmen bilden Emilia mit vier Silben (Platz 6) und Sophia mit drei Silben (Platz 7).
Vor allem bei den Jungennamen gibt es in den einzelnen Landkreisen Ausreißer. Im Landkreis Reutlingen finden sich Matteo, Henry und Finn in den Top 10, im Landkreis Tübingen tauchen Theo und Felix auf, im Zollernalbkreis Emilio und Luis. Bei den Mädchen sind Lea und Sophie einzig im Landkreis Reutlingen in den Top 10 vertreten.
Im Landkreis Tübingen erhielten 47 Prozent der Neugeborenen im Jahr 2024 mindestens einen zweiten Vornamen. Im Landkreis Reutlingen waren es 38 Prozent und im Zollernalbkreis 33 Prozent.
Geburtenzahlen in Reutlingen knapp über Landesschnitt
Im Jahr 2024 wurden in den drei Landkreisen insgesamt knapp 6300 Kinder geboren. Die höchste Geburtenrate verzeichnete der Landkreis Reutlingen mit 8,82 Geburten pro 1000 Einwohner. Es folgen Tübingen mit 8,72 und der Zollernalbkreis mit 8,68 Geburten pro 1000 Einwohner. Zum Vergleich: In Baden-Württemberg liegt die Quote bei 8,76 und deutschlandweit liegt sie bei 8,3.
Bei der durchschnittlichen Kinderzahl pro Frau liegt der Landkreis Reutlingen bei 1,51, der Zollernalbkreis bei 1,55. Aufgrund der hohen Studierendendichte liegt der Landkreis Tübingen mit 1,23 Kindern pro Frau etwas darunter. Der bundesweite Durchschnitt liegt derzeit bei 1,38. Um das Geburtendefizit langfristig auszugleichen, bräuchte es laut Statistischem Bundesamt durchschnittlich 2,1 Kinder pro Frau.
Während im Landkreis Tübingen ein leichter Geburtenüberschuss von 97 Kindern verzeichnet wurde, sieht die Bilanz in den beiden anderen Landkreisen der Region schlechter aus. Im Landkreis Reutlingen gab es 566 Geburten weniger als Sterbefälle, im Zollernalbkreis lag das Defizit sogar bei 681.

