Rettungsdienst und Bergwacht im Einsatz
: Familie verläuft sich beim Schloss Lichtenstein

Vier Frauen im Alter von 8, 13, 38 und 86 Jahren gerieten auf einem schmalen und zum Teil mit Gehölz bedeckten Pfad entlang der Albkante in Not.
Von
swp
Lichtenstein
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Graf Wilhelm von Württemberg baute sich mit dem Schloss Lichtenstein innerhalb von drei Jahren die Burg seiner Träume. Dabei sollte es selbst das Schloss Hohenschwangau, die kleine Schwester von Neuschwanstein, übertreffen.

Zeitreise mit Alberich   Familienführer Schwäbische Alb

Das Schloss Lichtenstein ist ein beliebtes Ausflugsziel.

Tourismus Schwäbische Alb (Archivfoto)

Zu einem Einsatz von Polizei, Rettungsdienst und Bergwacht ist es am Samstagnachmittag, 3. August 2024, gegen 15 Uhr gekommen, nachdem sich eine vierköpfige Familie am Albtrauf beim Schloss Lichtenstein verlaufen hat. Die vier Frauen im Alter von 8, 13, 38 und 86 Jahren gerieten laut Meldung der Polizei auf einem schmalen und zum Teil mit Gehölz bedeckten Pfad, welcher zwischen der Ruine Alt-Lichtenstein und dem Märchenschloss ins Echaztal zu führen schien, in Not.

Seniorin rutscht mehrfach aus – Notruf abgesetzt

Nachdem auf dieser selbstgewählten Strecke die 86-jährige Wanderin mehrfach ausgerutscht war, sich hierbei aber nicht verletzte und auch die achtjährige Tochter mit unsicheren Schritten unterwegs war, blieb der 38-Jährigen nur noch übrig, einen Notruf abzusetzen.

Mithilfe des Smartphones gelang es der 13-Jährigen, die GPS-Koordinaten herauszufinden, sodass die Rettungskräfte an die Örtlichkeit im unwegsamen Gelände geführt und die vier Personen wohlbehalten gerettet werden konnten.