Vierfachmord im Kreis Reutlingen: Obduktionsergebnis zu Todesopfern liegt jetzt vor

Nach der Obduktion der fünf getöteten Menschen einer Familientragödie im Kreis Reutlingen schließt die Polizei weiterhin Fremdeinwirkung aus. Der Täter war legal im Besitz der Schusswaffe.
Maik Wilke- Fünf Tote nach innerfamiliärer Tragödie im Kreis Reutlingen – Ermittlungen laufen.
- Täter und Opfer starben laut Obduktion an Schussverletzungen, Schwester durch Gewalteinwirkung.
- Waffe war ein legal besessener Revolver des 63-jährigen Tatverdächtigen.
- 40-köpfige Ermittlungsgruppe klärt Tatgeschehen und Motivlage auf.
- Polizei schließt Fremdeinwirkung durch Dritte weiterhin aus.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Im Fall der innerfamiliären Tötungsdelikte mit mutmaßlichem Suizid in Reutlingen, Pfullingen und St. Johann liegen inzwischen weitere Ermittlungsergebnisse vor, wie die Staatsanwaltschaft Tübingen und das Polizeipräsidium Reutlingen gemeinsam gegenüber den Medien mitteilten.
Die Obduktionen aller fünf Toten konnten demnach am Donnerstag, 27. November, abgeschlossen werden. Nach deren vorläufigen Ergebnissen kamen die 57-jährige Ehefrau, die beiden Söhne des Tatverdächtigen sowie der 63-Jährige selbst durch Schussverletzungen zu Tode.
Die nach derzeitigem Kenntnisstand verwendete Schusswaffe, bei der es sich um einen Revolver handelt, befand sich legal im Besitz des 63-Jährigen. Die 60-jährige Schwester des Tatverdächtigen wurde durch Gewalteinwirkung unter anderem mit einem spitzen Gegenstand tödlich verletzt.
40-köpfige Ermittlungsgruppe bei Kripo Esslingen gebildet
Bei der Kriminalpolizeidirektion Esslingen wurde zwischenzeitlich eine Ermittlungsgruppe, die momentan aus rund 40 Kolleginnen und Kollegen besteht, eingerichtet. Diese arbeitet mit Hochdruck das Tatgeschehen auf und führt Ermittlungen zur Motivlage. Weiterhin gibt es aber keine Hinweise auf eine Tatbeteiligung durch einen Fremdtäter, heißt es abschließend in der Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft.
